In Ingolstadt tut sich was! Der Jugendkultursommer, der seit 2024 unter dem Dach des Stadtjugendrings blüht, verspricht, ein ganz besonderes Erlebnis zu werden. Zuvor 18 Jahre lang von der Stiftung Jugend getragen, hat sich hier einiges getan. Der künstlerische Leiter David Williams – ein gebürtiger Australier, der sich mittlerweile in Ingolstadt niedergelassen hat – begleitet das Projekt bereits zum zehnten Mal. Das ist schon eine kleine Tradition, oder? Und diese Tradition wird in diesem Jahr von rund 60 Jugendlichen aus Ingolstadt getragen, die von März bis Juli an einem Tanztheaterstück mit dem Titel „Wohin“ arbeiten. Hier kommen Tanz, Theater und Musik zusammen, und das Ergebnis wird mit Sicherheit faszinierend.

Die Jugendlichen, die aus verschiedenen Schulen stammen und unterschiedlichste kulturelle sowie soziale Hintergründe mitbringen, haben sich in den letzten Monaten intensiv mit ihrem Projekt beschäftigt. Einige von ihnen haben Beeinträchtigungen oder Behinderungen, aber das hält sie nicht davon ab, gemeinsam kreativ zu sein. Musikproben leiten die beiden talentierten Frauen Tina Gronert und Sandra-Isabell Knobloch, die mit den Jugendlichen Percussion- und Rhythmusszenen entwickeln. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen – oder besser gesagt hören! Unterstützung erhält das Projekt auch von der Theaterpädagogin Anna Ach, die mit ihren Methoden die Theaterarbeit bereichert. Christina Huener sorgt dafür, dass das Bühnenbild und die Kostüme so richtig zur Geltung kommen, während Paula Seitz das Design und Layout der Öffentlichkeitsarbeit mit einer Jugendgruppe entwickelt.

Ein Fest der Inklusion

Was hier entsteht, ist nicht nur ein Stück Theater, sondern auch ein Zeichen für kulturelle Teilhabe und Inklusion. Der Jugendkultursommer fördert nicht nur die kreative Zusammenarbeit, sondern gibt jedem Jugendlichen die Chance, sich auf seine Weise einzubringen. Die Aufführungen des Theaterprojekts sind für den 16. und 17. Juli im Kulturzentrum Halle 9 geplant. Man kann sich schon jetzt auf eine spannende Show freuen, die sicherlich viele Emotionen wecken wird. Karten gibt es an der Abendkasse, also nichts wie hin!

Es ist inspirierend zu sehen, wie die Jugendlichen über ihre Grenzen hinauswachsen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und man kann förmlich die Aufregung in der Luft spüren. Dieses Projekt zeigt, dass Kunst Brücken bauen kann – zwischen Kulturen, Hintergründen und auch zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen. Ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das in unserer Stadt viel bewirken kann! Und wer weiß, vielleicht wird der Jugendkultursommer auch in den kommenden Jahren noch weiter wachsen und neue Talente hervorbringen. Das wäre einfach nur großartig!

VeloCore Medium

Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.