Rofu Kinderland: Abschied von einem Spielzeugtraum und die Hoffnung auf einen Neuanfang
Heute ist der 5.07.2026 und in Günzburg spürt man die Veränderungen, die der Spielwarenhandel gerade durchlebt. Rofu Kinderland, ein Name, den viele mit Kindheitserinnerungen verbinden, hat im Januar Insolvenz angemeldet. Ein Schock für die treuen Kunden und die Mitarbeiter! Doch nach drei Monaten des Bangens wurde ein Lichtblick gefunden. Die Kids & School Holding GmbH ist als Investor eingesprungen. Aber die Freude währt nicht lange, denn die Vereinbarung sieht vor, dass nur 77 der 104 Filialen erhalten bleiben. Das bedeutet, dass 27 Standorte, darunter auch einige in unserer Region, schließen müssen.
Die betroffenen Filialen, die nun im Ausverkauf sind, haben bis Juli Zeit, ihre Regale zu räumen. Für die rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das alles andere als ein leichter Abschied. Das sind nicht nur Zahlen, das sind Menschen, die teilweise seit Jahren für Rofu arbeiten. Besonders schmerzhaft sind die Schließungen in Königsbrunn, Nördlingen, Donauwörth, Neuburg an der Donau, Günzburg, Senden und Weißenburg in Bayern. Wenn man so darüber nachdenkt, wird einem bewusst, wie viele Familien und Gemeinschaften betroffen sind.
Die Schließung im Detail
Die Auswahlkriterien für die Schließungen waren betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die Attraktivität der Standorte und die Wettbewerbssituation. Man kann sich vorstellen, dass das keine einfache Entscheidung war. Rofu Kinderland hat immerhin seit 40 Jahren einen Platz im Spielwarenhandel und verkauft nicht nur Spielzeug, sondern auch Kinderbücher, Schulhefte, Bastelsets, Puzzles und Gesellschaftsspiele. Es ist also nicht nur ein Geschäft, das schließt, sondern ein Stück Kultur, das von der Bildfläche verschwindet.
Der bayerische Regierungsbezirk Schwaben wird nur noch drei Standorte haben: in Kempten, Kaufbeuren und Weilheim in Oberbayern. Das ist schon eine erhebliche Reduzierung. Der Rechtsanwalt Marcus Katholing von der Pluta Management GmbH leitet die Restrukturierung und arbeitet dabei eng mit der Geschäftsführung von Rofu zusammen. Hoffnung auf eine langfristige Erhaltung des Unternehmens gibt es, doch der Weg dorthin wird steinig sein.
Ein Blick in die Zukunft
Es bleibt abzuwarten, wie sich die verbleibenden Standorte entwickeln werden. Die Kunden sind gefordert, ihre Treue zu zeigen und die Filialen, die bleiben, zu unterstützen. Vielleicht kann Rofu Kinderland mit frischen Ideen und einem starken Konzept nach der Krise wieder aufblühen. Die Welt des Spielzeugs ist schließlich voller Möglichkeiten, und wer weiß, vielleicht wird diese turbulente Zeit auch zu einer Chance für Neues.
Wir alle hoffen, dass die bunten Regale in Kempten, Kaufbeuren und Weilheim in Oberbayern bald wieder mit Leben gefüllt sind. Denn letztlich geht es um mehr als nur um Produkte; es geht um das Lächeln der Kinder, um die Freude am Spielen und die gemeinsamen Momente, die man beim Stöbern in den Regalen erlebt. Rofu Kinderland wird uns fehlen, aber vielleicht ist das noch nicht das letzte Kapitel in dieser Geschichte.
Unsere neue VeloCore-Plattform vereint mehrere zentrale Stärken: hervorragende Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die Umsetzung durch Daniel Wom schafft damit eine zukunftssichere und qualitativ hochwertige Basis für unser Magazin.


