Heute ist der 28.06.2026 und wir blicken auf die wirtschaftliche Lage im Landkreis Günzburg. Die Exportwirtschaft ist ein echter Motor für die Region und das gilt besonders für Bayerisch-Schwaben, wo der Außenhandel in Krisenzeiten eine wichtige Rolle spielt. Knapp 18 Prozent der Bruttowertschöpfung hier hängen direkt oder indirekt vom Warenexport ab. Das sind Zahlen, die zum Staunen anregen!

Eine Studie des Beratungsunternehmens Prognos, die im Auftrag des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) erstellt wurde, beleuchtet die regionalen und steuerlichen Effekte des Exports. Fast jeder sechste Arbeitsplatz in unserer Region, sprich rund 190.000 Jobs, ist exportabhängig. Im Landkreis Günzburg sind es beeindruckende 11.713 Arbeitsplätze, die direkt mit dem internationalen Handel verbunden sind. Das lässt einem schon das Herz aufgehen!

Die Steuerkraft des Exports

Die Zahlen sprechen für sich: Der Landkreis profitiert mit satten 98 Millionen Euro Steuereinnahmen vom Export. Diese Summe ist nicht nur eine Zahl auf dem Papier, sondern sie fließt direkt in die Staatskassen und sichert damit auch öffentliche Dienstleistungen. In Bayern summiert sich das Steueraufkommen, das direkt oder indirekt vom Export abhängt, auf stolze 16 Milliarden Euro. Das ist eine Menge Holz!

Interessanterweise hat die Auto- und Chemiesparte in den letzten Jahren an Bedeutung verloren, während der Maschinenbau und die Elektronik einen Aufschwung erleben. Wenn wir uns die wichtigsten Exportbranchen in Bayern anschauen, sind das vor allem der Kraftfahrzeugbau, Maschinenbau, Elektronik und die Chemieindustrie. Diese Diversifikation ist ein Grund, warum die Region trotz aller Herausforderungen robust bleibt.

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Herausforderungen und Chancen

Doch die Lage ist nicht nur rosig. Seit 2019 ist ein Rückgang der bayerischen Exporte zu verzeichnen. Die Unternehmen importieren mittlerweile mehr als sie exportieren. Das ist ein Trend, der Sorgen macht und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Firmen in der Region gefährdet. Zollstreitigkeiten und geopolitische Konflikte tun ihr Übriges. Das ist schon ein bisschen beunruhigend, oder?

Für Bayerisch-Schwaben ist es wichtig, die Standortbedingungen zu verbessern. Vorschläge zur Senkung von Bürokratie- und Produktionskosten sind auf dem Tisch. Auch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Bildung, Forschung und Wachstumsfinanzierung steht ganz oben auf der Agenda. Wir benötigen eine aktive Unterstützung auf Landes-, Bundes- und sogar auf EU-Ebene, um neue Märkte zu erschließen. Der größte Exportmarkt für bayerische Unternehmen bleibt der EU-Binnenmarkt, gefolgt von den USA und China.

Die Exportrelevanz im Landkreis Günzburg liegt bei 16 Prozent, was einer Bruttowertschöpfung von 6,12 Milliarden Euro entspricht. Diese Zahlen sind nicht nur trocken, sie erzählen von der Zukunft und der Stärke unserer Region. Wenn wir jetzt die richtigen Schritte unternehmen, können wir auch weiterhin auf stabile und zukunftssichere Arbeitsplätze bauen. Und genau das ist es, was uns antreibt!

Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.