Heute ist der 31. Mai 2026 und Garmisch-Partenkirchen hat einen neuen Bürgermeister: Daniel Schimmer von den Freien Wählern. Ein frischer Wind weht durch die bayerische Gemeinde, und gleich zu Beginn seiner Amtszeit hat Schimmer ein besonderes Gefährt bekommen. Ein Mercedes GLC 400 4Matic, der stolze 76.000 Euro kostet, wird als Dienstwagen für ihn bereitgestellt. Ein Auto, das nicht nur für die dienstlichen Wege genutzt werden darf, sondern auch für private Fahrten – eine nette Geste, die sicher nicht nur im Rathaus für gute Stimmung sorgt.

Die Entscheidung für diesen Dienstwagen fiel einstimmig im Haupt- und Finanzausschuss. Die CSU hatte zwar Bedenken hinsichtlich der Kosten geäußert, doch Schimmer verteidigte die Wahl des Fahrzeugs. Er hob hervor, wie wichtig es sei, mit einem regionalen Partner zusammenzuarbeiten und dass er einen Rabatt erhalten habe. Man fragt sich, ob der Rabatt das Gewissen der Kritiker besänftigen kann, die vielleicht einen gewissen unternehmerischen Spirit vermissen. Immerhin haben die vorherigen Bürgermeisterinnen, Dr. Sigrid Meierhofer und Elisabeth Koch, keinen eigenen Dienstwagen genutzt. Sie setzten auf den Fahrzeugpool der Gemeinde, während ihre männlichen Vorgänger immer einen eigenen Dienstwagen hatten, der von Verwaltungsmitarbeitern gefahren wurde.

Ein neues Kapitel in der Verwaltung

Schimmer hat in der Zeit zwischen seinem Wahltag und dem offiziellen Amtsantritt bereits 1000 Kilometer mit seinem Privatwagen für die Gemeinde zurückgelegt. Das zeigt Engagement! Die Gemeinde verfügt über insgesamt sechs Dienstwagen, die von Mitarbeitern genutzt werden, was die Notwendigkeit eines eigenen Fahrzeugs für Schimmer unterstreicht. In diesem Kontext ist es vielleicht auch spannend zu erwähnen, dass Landrat Anton Speer ebenfalls einen Dienstwagen fährt, während der Bürgermeister von Murnau, Rolf Beuting, auf einen Dienstwagen verzichtet und stattdessen das E-Auto des Marktes nutzt. Ein bisschen Konkurrenzdenken schwebt in der Luft – wer hat das umweltfreundlichere Konzept?

Die Entscheidung für Schimmers Dienstwagen bringt auch eine gewisse Symbolik mit sich. Ein neuer Bürgermeister, ein neues Auto – das könnte die Bürger durchaus ansprechen und vielleicht auch die Diskussion über die Mobilität in der Region anstoßen. Ein Mercedes steht für Komfort und Prestige, aber wie wird er bei den Bürgern ankommen? Ist es der richtige Weg in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit großgeschrieben wird? Es bleibt spannend, wie sich die kommenden Monate entwickeln werden und welche Themen Schimmer in den Fokus rücken wird.

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