Bürgermeister mit Stil: Schimmer setzt auf Mobilität und Bürgernähe in Garmisch-Partenkirchen
Heute ist der 30.05.2026 und in Garmisch-Partenkirchen gibt es Neuigkeiten aus dem Rathaus. Daniel Schimmer, der neue Bürgermeister der Freien Wähler, hat sich einen Mercedes GLC 400 4Matic als Dienstwagen ausgesucht. Ein schickes Auto, das für private Fahrten genutzt werden darf – das könnte man als eine Art „Dienstwagen mit Benefits“ bezeichnen. Die Gemeinde leaset das gute Stück für etwa 1100 Euro im Monat über drei Jahre, was sich auf insgesamt rund 76.000 Euro summiert. Das hat im Haupt- und Finanzausschuss zwar einstimmige Zustimmung gefunden, aber die CSU hat Bedenken wegen der hohen Kosten geäußert. Immerhin wird hier ja mit Steuergeldern gewirtschaftet.
Schimmer hat sich bei der Wahl des Fahrzeugs auf einen regionalen Partner berufen und angeblich auch einen Rabatt erhalten. „Es ist wichtig, dass wir lokale Unternehmen unterstützen“, betont er. Es ist interessant zu sehen, wie sich die Dinge im Vergleich zu seinen Vorgängerinnen, Dr. Sigrid Meierhofer und Elisabeth Koch, entwickeln. Diese beiden Damen haben auf Dienstfahrzeuge verzichtet und sich gelegentlich des Fahrzeugpools der Gemeinde bedient. Bei den ehemaligen männlichen Bürgermeistern war das anders – sie hatten stets Dienstwagen, die von Verwaltungsmitarbeitern gefahren wurden.
Ein Stück mehr Mobilität
Schimmer, der vor seinem Amtsantritt bereits über 1000 Kilometer mit seinem Privatwagen für den Markt unterwegs war, scheint also gut aufgestellt zu sein. Die Gemeinde hat insgesamt sechs Dienstfahrzeuge im Fuhrpark, darunter ein Dacia Spring, einen Suzuki-Jeep, einen Toyota Yaris, einen BMW, einen VW T-Cross und einen Dacia Duster. Das klingt nach einer bunten Mischung! Im Vergleich dazu fährt der Landrat Anton Speer ebenfalls einen Dienstwagen, während Murnaus Bürgermeister Rolf Beuting auf einen Dienstwagen verzichtet und stattdessen das E-Auto der Gemeinde nutzt. Irgendwie hat jeder seinen eigenen Stil, oder?
Doch Schimmer geht es nicht nur um die Mobilität in Garmisch-Partenkirchen. Auf seiner Webseite ruft er zur aktiven Teilnahme am Wahlkampf der Freien Wähler auf. Das Ziel: Eine bürgernahe Politik, die die lokalen Interessen in den Mittelpunkt stellt. Es wird betont, dass Spenden zur Verwirklichung einer starken und unabhängigen Demokratie beitragen sollen. Hier wird das Prinzip der Unabhängigkeit, das seit der Gründung der politischen Bewegung gilt, lebendig gehalten. Es ist spannend zu sehen, wie sehr ihm die aktive Teilnahme der Bürger am Herzen liegt.
Transparenz ist Trumpf
In der digitalen Welt von heute fließen die Spenden in verschiedene Bereiche wie die Organisation von Veranstaltungen, die Produktion von Informationsmaterialien und digitale Kampagnen. Darüber hinaus wird der persönliche Austausch mit den Bürgern vor Ort großgeschrieben. Schimmer legt Wert auf eine transparente Verwendung der finanziellen Mittel. Jede Spende soll verantwortungsbewusst eingesetzt werden, um eine demokratische und bürgernahe Politik zu fördern. Das klingt fast nach einer Einladung, sich gemeinsam für die Gemeinde stark zu machen.
In Garmisch-Partenkirchen tut sich also einiges. Die Mischung aus traditioneller Politik und modernem Zugang könnte frischen Wind in die lokale Szene bringen. Schimmer hat eine wichtige Rolle inne und es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden. Es ist jedoch klar, dass er die Bürger aktiv einbeziehen möchte – und das ist doch schon mal ein guter Anfang!


