Am heutigen Tag, dem 5. Juli 2026, gibt es in Fürth einen Grund zur Freude und zum Feiern! Fünf herausragende Schülerinnen aus der Stadt und dem Landkreis Fürth wurden mit dem begehrten MINT-Preis ausgezeichnet. Diese Ehrung, die vom Soroptimist International Club Fürth ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, Mädchen und junge Frauen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu fördern und zu bestärken.

Die Preisträgerinnen sind Marie Loreen Markov, Sylvie Ammon, Svenia Marie Parton, Ina Ziegler und Franziska Schindler. Ein bemerkenswerter Jahrgang, der zeigt, wie viel Potenzial in der nächsten Generation schlummert! Die Auszeichnung wird seit 2016 vergeben und ist mit jeweils 100 Euro dotiert. Diese finanzielle Unterstützung ist nicht nur ein kleiner Anreiz, sondern auch eine Anerkennung für die hervorragenden Leistungen, die die Schülerinnen in ihren jeweiligen Fachgebieten erbracht haben.

Die Preisträgerinnen im Detail

Die 15-jährige Marie Loreen Markov von der Hans-Böckler-Realschule hat sich mit ihrer Leistungsbereitschaft und Wissbegierde hervorgetan. Ihr Talent im präzisen Arbeiten am Mikroskop in Biologie und ihre analytische Auseinandersetzung mit physikalischen Vorgängen haben sie die Auszeichnung mehr als verdient.

Ein weiteres bemerkenswertes Duo sind Sylvie Ammon und Svenia Marie Parton vom Gymnasium Stein. Sylvie hat mit ihrer W-Seminararbeit über „Performance von Tänzerinnen im Paartanzsport unter dem Einfluss des weiblichen Hormonzyklus“ für Aufsehen gesorgt. Sie beschäftigt sich aktuell mit Chemie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – da kann man nur sagen: Hut ab! Svenia hingegen hat sich im Medizintechnik-Studium und bei diversen Wettbewerben, wie dem Bundeswettbewerb Informatik und Mathematik, einen Namen gemacht. Das spricht für ihren Ehrgeiz und ihre Talente.

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Ina Ziegler vom Wolfgang-Borchert-Gymnasium Langenzenn hat ebenfalls beeindrucken können. Ihr Engagement in Mathematik und Chemie, gepaart mit ihrer W-Seminararbeit über „Farbstoffe“, lässt erahnen, dass sie eine große Zukunft vor sich hat. Ihre Teilnahme an der 58. Internationalen Chemie-Olympiade ist ein weiterer Beweis für ihr Können.

Last but not least: Franziska Schindler vom Helene-Lange-Gymnasium Fürth. Mit ihren herausragenden Leistungen in Biologie, Chemie und Physik hat sie es geschafft, sich mit einer Arbeit über „Die internationale Raumstation – Herausforderungen und Chancen für die Raumfahrt“ in die Liste der Preisträgerinnen einzureihen. Das ist nicht nur beeindruckend, sondern auch zukunftsweisend!

Ein Blick auf die MINT-Welt

Der MINT-Preis ist mehr als nur eine Auszeichnung – er öffnet Türen in traditionell männerdominierte Berufsfelder. Das Ziel ist klar: Die Leistungen dieser jungen Frauen sollen anerkannt werden, um ihnen Perspektiven und Mut zu geben, ihren Weg in der MINT-Welt zu gehen. Und das ist auch dringend nötig! Frauen in diesen Bereichen sind nach wie vor unterrepräsentiert, und das muss sich ändern.

Es ist an der Zeit, dass wir den Mädchen und jungen Frauen in unseren Schulen den Rücken stärken und sie dazu ermutigen, ihre Träume zu verfolgen. Die fünf Preisträgerinnen sind ein leuchtendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Leidenschaft und Talent auf die richtige Unterstützung treffen. Wer weiß, vielleicht sitzt die nächste Ingenieurin oder Wissenschaftlerin von morgen bereits in einer Schulbank in Fürth?

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