Am 18. Juni 2026 war es endlich so weit: Die Jahreshauptversammlung des EV Fürstenfeldbruck (EVF) stand an und die Mitglieder des Vereins kamen in großer Zahl zusammen. Rund 70 Leute, darunter auch Stadträte und Vertreter des Bayerischen Landessportverbandes, fanden den Weg in den Versammlungsraum. Das große Thema des Abends? Die Zukunft der Amperoase und die dringend benötigte neue Eishalle. Präsident Markus Pasterny setzte gleich zu Beginn der Versammlung einen klaren Fokus auf den wohnortnahen Wintersport und die Notwendigkeit, die Amperoase zu erhalten.

Ein Highlight der Versammlung war das 70-jährige Bestehen des Vereins, das gebührend gefeiert wurde. In fünf Jahren steht bereits das nächste große Jubiläum, das 75-jährige Bestehen, auf dem Programm. Pasterny lobte das neue Team des EVF für die Stabilisierung des Vereins – eine erfreuliche Wendung nach den Schwierigkeiten der Vorgänger-Vorstandschaft. Ex-Vorstand Felix Paul und Ex-Schatzmeister Mario Kuhnke erhielten keine Entlastung, während die aktuelle Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Der Verein hat mittlerweile 661 Mitglieder, ein Plus von 158 im Vergleich zum Vorjahr, was zeigt, dass Eishockey und Eislaufen in der Region an Beliebtheit gewinnen.

Die Amperoase im Fokus

Claus Limmer, Vorsitzender des Fördervereins Eishalle, äußerte optimistische Gedanken über mögliche Fortschritte nach dem Wahlkampf. Oberbürgermeister Christian Götz hat bereits einen Arbeitskreis zur Amperoase versprochen, was Hoffnung auf baldige Entwicklungen gibt. Der Bayerische Eissportverband (BEV) soll ebenfalls Unterstützung leisten. Das ist mehr als nötig, denn die Amperoase ist nicht nur eine Eishalle, sondern ein wichtiger Teil der Gemeinschaft. Noch dazu hat Pasterny den gesellschaftlichen Stellenwert des Vereins betont und alle Mitglieder zur aktiven Unterstützung aufgerufen.

Gerade rechtzeitig zur neuen Saison haben die Stadtwerke die Kälteanlage im Eisstadion der Amperoase in Betrieb genommen. Die Eismeister und zahlreiche Ehrenamtliche des EVF arbeiteten in Nachtschichten, um die Eisfläche rechtzeitig für das Training und die ersten Spiele vorzubereiten. Es wurde sogar schon ordentlich Eis gezogen, sodass die ersten Eishockey-Spiele in der neuen Woche stattfinden können. Endlich können die Mannschaften des EVF wieder in der eigenen Halle trainieren – zuvor mussten sie auswärts in Buchloe und Germering ausweichen.

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Ein neuer Anfang und Ehrungen

Am Montag öffnete die Amperoase das Stadion für den ersten Publikumslauf – ein Ereignis, das viele Kinder und Jugendliche anlockte, denn der Eintritt war für sie frei! Die Laufschule des EVF für Kinder ab vier Jahren startet nach den Herbstferien und wird sicher viele kleine Eisläufer begeistern. Zudem wurden bei der Versammlung auch einige Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt: Arthur Weishaupt feierte 70 Jahre, während Stefan Melcher und Siegfried Christner die 50 Jahre voll machten. Wolfgang Wickenrieder und Rainer Tullius wurden für 40 Jahre geehrt, und eine ganze Reihe junger Mitglieder mit 25 Jahren Vereinszugehörigkeit erhielten ebenfalls Anerkennung.

Die Vorfreude auf die neue Eishockey-Saison ist spürbar. Die U20-Spielgemeinschaft ESV Dachau/EV Fürstenfeldbruck tritt am 1. November gegen den ESC Geretsried an, während die erste Mannschaft des EVF am 3. November gegen den ESC Sonthofen spielt. Ein neuer Abschnitt für den Verein, der mit frischem Wind und einer starken Gemeinschaft in die kommenden Herausforderungen startet.

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