In einem spannenden Comeback kehrt Maximilian Högl als Trainer zu den Ismaninger Handballern zurück. Högl hat bereits von 2023 bis 2025 die Geschicke des Teams geleitet und es erfolgreich in die Regionalliga geführt. Nach einem kurzen Intermezzo beim TuS Fürstenfeldbruck, wo seine Tätigkeit im März 2026 endete, hat er jetzt „Herzensentscheidung“ angekündigt und die Rückkehr ins vertraute Umfeld als ideal empfunden. Die positive sportliche Situation des Vereins und die herzliche Atmosphäre haben Högl entschieden, nach Ismaning zurückzukehren, wie Merkur berichtet.

Am Freitag will Högl nun ein erstes Treffen mit den Spielern der Ersten und Zweiten Mannschaft sowie der A-Jugend im Sportpark abhalten. Dabei plant er nicht nur die Rolle des Trainers zu übernehmen, sondern wird auch als Sportlicher Leiter bei den Isar Devils agieren. Die Herausforderungen sind klar: Nach einem Abstieg muss das Team in der Oberliga neu durchstarten. Gerade einmal zwei Neuzugänge hat der Kader bislang vorzuweisen – Nicolas Wöhrl, ein Rückraumspieler vom TSV München-Ost, und Jakob Köhler, ein Kreisläufer aus Altenerding.

Neuausrichtung des Teams

Zur aktuellen Situation gehört auch, dass sieben Spieler das Team verlassen haben. Darunter befindet sich der Torschützenkönig Tobias Burgmair, der zum ASV Dachau gewechselt ist. Um den Verlust wettzumachen, plant Högl, ein bis zwei weitere Rückraumspieler ins Boot zu holen. Auch der Torwarttrainer Joachim Murgg wird reaktiviert und bildet mit Markus Winkler ein starkes Torwartgespann.

Die Vorbereitungen auf die bevorstehende Saison laufen auf Hochtouren. Der offizielle Startschuss für das Training fällt am kommenden Montag, wobei die Mannschaft dreimal pro Woche trainieren wird, ergänzt durch eine Krafteinheit. Ab Mitte Juli werden dann die ersten Testspiele anstehen, um die beste Mannschaft für die Herausforderungen der Oberliga zu bestimmen.

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Intensive Zusammenarbeit anstreben

Eines der Hauptziele von Högl ist eine intensivere Zusammenarbeit zwischen der Ersten Mannschaft, der Reserve und der A-Jugend. Aktuell wird die Reserve in der Bezirksoberliga von Alexander Gumz trainiert, und die Nachfolge soll noch geklärt werden. Högl’s Ansatz, alle Teams besser zu vernetzen, könnte einen positiven Effekt auf die gesamte Vereinsstruktur haben und Talente gezielt fördern.

Die Rückkehr von Maximilian Högl könnte also der Schlüssel für eine erfolgreiche Saison der Ismaninger Handballer werden. Es bleibt spannend, wie sich das Team in den kommenden Monaten entwickeln wird und welche neuen Gesichter möglicherweise noch den Weg nach Ismaning finden werden.

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