TSV Unterpfaffenhofen-Germering: Vorreiter der Energiewende in Bayern
Heute ist der 30.06.2026 und in Fürstenfeldbruck gibt es Grund zur Freude. Der TSV Unterpfaffenhofen-Germering hat den Bürgerenergiepreis Oberbayern 2026 gewonnen. Das ist nicht nur ein Grund zur Feier im Verein, sondern auch ein Zeichen für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Die Auszeichnung wurde am 23. Juni im festlichen Rahmen im Maximiliansaal der Regierung von Oberbayern verliehen – ein Ort, der sicher viele bedeutende Veranstaltungen gesehen hat, aber vielleicht nicht viele so inspirierende Geschichten wie diese.
Die Jury hat den Verein besonders für seine energetische Modernisierung gelobt. Seit 2001 hält er die Mitgliedsbeiträge konstant, und das ist nicht einfach nur Glück – das hat viel mit einem durchdachten Energiekonzept zu tun. Modernste Technik wie Photovoltaik, Wärmerückgewinnung und digitale Gebäudetechnik sorgen dafür, dass nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt geschont wird. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sportzentrums deckt einen erheblichen Teil des Strombedarfs, der für Lüftungsanlagen, Beleuchtung und Kühltechnik genutzt wird. Das klingt fast wie aus einem Zukunftsfilm, oder?
Energetische Innovationen
Die Sportgaststätte des Vereins hat ebenfalls eine starke Modernisierung hinter sich. Hier wurde eine Kälteanlage mit einem Wärmerückgewinnungssystem installiert, die dafür sorgt, dass Abwärme nicht einfach verpufft, sondern für die Warmwasserbereitung in Küche und Sanitärbereichen genutzt wird. Es ist schon beeindruckend, wie hier Technik und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Und das alles – von der Beleuchtung, die jetzt komplett auf LED-Technik umgestellt ist, bis hin zur digitalen Steuerung der Gebäudetechnik – zeigt, dass der Verein nicht nur für den Sport, sondern auch für die Zukunft denkt.
Wilhelm Embacher, der die Auszeichnung für den TSV entgegen nahm, wurde dabei von der stellvertretenden Landrätin Martina Drechsler und der Klimaschutzmanagerin Dr.-Ing. Malgorzata Kroban unterstützt. Das zeigt, dass Engagement für die Energiewende nicht nur von den Vereinen, sondern auch von der Politik ernst genommen wird. Ein Preis, der mit 12.000 Euro dotiert ist, ist nicht nur ein finanzieller Anreiz, sondern auch eine Anerkennung für das bürgerschaftliche Engagement. Der Bürgerenergiepreis wird seit 2018 verliehen und zeichnet Projekte aus, die einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten.
Ein Vorbild für andere
Der TSV Unterpfaffenhofen-Germering ist also mehr als nur ein Sportverein – er ist ein Beispiel für die Möglichkeiten, die sich aus der Kombination von bürgerschaftlichem Engagement und moderner Technik ergeben. Neben dem TSV wurden auch drei Nachwuchsforscherinnen aus Altötting und die Yvonne & Thomas Wilde Familienstiftung aus Traunstein ausgezeichnet. Dies unterstreicht, wie vielfältig der Einsatz für eine nachhaltige Zukunft sein kann. Solche Initiativen sind wichtig, um andere zu inspirieren, sich ebenfalls für erneuerbare Energien und innovative Lösungen zu engagieren.
In einer Zeit, in der der Klimawandel ein immer drängenderes Thema wird, ist der Schritt des TSV ein kleiner, aber feiner Baustein in der großen Mosaik der Energiewende. Man kann nur hoffen, dass diese positive Entwicklung Schule macht und noch viele weitere Vereine und Institutionen folgen.
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