Die CSU Eichenau hat kürzlich mit einem großen Festakt ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert. Mit von der Partie war der Generalsekretär der CSU, Martin Huber, der in seiner Rede die zentrale Rolle der Volkspartei für den sozialen Frieden in der Gesellschaft lobte. Wie Merkur berichtet, wurden bei der Feier auch die noch lebenden Ortsvorsitzenden eingeladen, darunter Jürgen Gropp, Josef Spiess und Peter Zeiler. Auch die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler ließ sich nicht nehmen, den Ortsverband für seine aktive Mitgestaltung der Gemeindeentwicklung zu loben.

Huber fand klare Worte gegen die AfD und äußerte scharfe Kritik an deren Politik. Er bezeichnete die Abschaffung der Schulpflicht als eine Bedrohung der Demokratie und kritisierte insbesondere Björn Höcke, den Thüringer AfD-Landeschef, den er als „Irrweg“ bezeichnete. Unterstützt wurde Huber von Gregor Banik, dem Ortsvorsitzenden von Eichenau, der ebenfalls ein klares Zeichen gegen Neonazis in der AfD setzte.

Langjährige Mitgliedschaften geehrt

Im Rahmen der Feier wurden auch verdiente Mitglieder geehrt. Peer Beier und Hugo Fritz erhielten eine Ehrenurkunde für jeweils 35 und 40 Jahre Mitgliedschaft. „Wir setzen uns für Menschen ein, die Hilfe benötigen“, richtete Huber einen Appell an die Mitglieder, sich weiterhin aktiv zu engagieren. Die CSU Eichenau möchte dabei nicht auf ihren bisherigen Erfolgen ausruhen: Bis 2028 hat sie sich den ambitionierten Plan gesetzt, den Bürgermeisterposten zurückzuholen.

Die CSU, wie in der Geschichte der Wikipediasite festgehalten, wurde 1945 gegründet und hat sich seither als eine der prägnantesten politischen Kräfte in Bayern etabliert. Mit rund 2700 Ortsverbänden ist die CSU als Volkspartei für viele Bürger Anlaufstelle und Sprachrohr zugleich. Die Gründung war eine Antwort auf die sozialistischen und kommunistischen Strömungen jener Zeit und sollte ein stabiles Gegengewicht schaffen.

Auch in Eichenau erkennt man die Herausforderungen der politischen Landschaft und zeigt sich entschlossen, die Werte der Christlich-Sozialen Union beständig zu verteidigen. Hubert Jung, der ehemalige Bürgermeister Eichenau, hat bereits in seiner Amtszeit von 1998 bis 2016 Spuren hinterlassen und wird als positives Beispiel für die zukünftige Entwicklung der Partei angeführt. Die CSU Eichenau ist sich darüber bewusst, dass jeder Schritt zählt und wird weiter daran arbeiten, aktiv mitzuwirken und Veränderungen herbeizuführen.