Musikgeschichte zum Anfassen: Bayerische Landesausstellung im TonYversum Freyung bis November 2026
Die bayerische Musikgeschichte hat einen besonderen Platz in den Herzen der Menschen. Und genau das wird aktuell im TonYversum in Freyung lebendig, denn die Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern“ läuft noch bis Sonntag, den 8. November 2026. Hier gibt es so viel zu entdecken, dass selbst die größten Musikliebhaber ins Staunen geraten werden. Hören, Sehen und interaktive Erlebnisse – das ist das Motto dieser Ausstellung. Sie thematisiert alles Mögliche, von den faszinierenden mittelalterlichen Chorbüchern bis hin zur Erfindung der Klarinette, die eine besondere Verbindung zu Bayern hat. Und wer hätte gedacht, dass Gustav Mahler und Liesl Karlstadt Gemeinsamkeiten haben? Hier wird man überrascht!
Besonders spannend sind die Geschichten rund um Fredl Fesls Methoden, mit denen er sich Moderationen und Liedreihenfolgen gemerkt hat. Und dann ist da noch das Bild eines Künstlers in knallroter Lederhose, der beim Burglengenfelder Anti-WAAhnsinnsfestival aufgetreten ist – das muss man einfach gesehen haben!
Musikalische Höhepunkte zum Abschluss
Die Ausstellung neigt sich dem Ende entgegen und wird mit gleich drei besonderen Konzerten gefeiert. Am Freitag, den 6. November, bringt die Niederbayerische Symphonie im Kursaal Freyung Beethoven’s „Pastorale“ und Elgars „From the Bavarian Highlands“ auf die Bühne. Wer am Samstag, den 7. November, vorbeischaut, darf sich auf CubaBoarisch 2.0 freuen – eine spannende Verbindung aus kubanischen Rhythmen wie Salsa und Son mit bayerischen Klängen und Landlern. Am Sonntag, den 8. November, wird das Ganze mit Markus Schlesag & Friends gekrönt. Hier gibt es Swing, Groove und musikalische Offenheit, und das Beste: Der Eintritt ist frei!
Die Ausstellung selbst ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, am Wochenende und an Feiertagen sogar bis 18 Uhr. Wer noch schnell einen Blick auf den Kinofilm „Hymne“ oder den „Raum der Stille“ werfen möchte, sollte sich sputen – auch diese sind nur bis zum 8. November zugänglich. Und für die Eintrittspreise: regulär 12 Euro, ermäßigt 10 Euro für Menschen ab 65 Jahren, Menschen mit Schwerbehinderung und Gruppen ab 15 Personen. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schulklassen, Studierende bis 30 Jahre sowie Mitglieder des Freundeskreises Haus der Bayerischen Geschichte dürfen sogar kostenlos hinein. Ein echtes Schnäppchen, das man sich nicht entgehen lassen sollte!
Ein Gemeinschaftsprojekt und die Zukunft der Musik
Aber das ist noch nicht alles! Im GewölbeHof der Ausstellung entstand eine besondere Gitarre – ein Gemeinschaftsprojekt, das von dem Instrumentenbauer Libor Pražan aus Nordböhmen zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern gebaut wurde. Nun wird ein Name gesucht, der diese Verbindung zu Musik, Handwerk und Gemeinschaft widerspiegelt. Vorschläge können bis zum 29. Oktober eingereicht werden. Nach der Ausstellung wird die Gitarre an die Volksmusikakademie in Bayern übergeben – ein schönes Erbe, das in Freyung bleibt.
Freyung hat sich in letzter Zeit auch einen Namen gemacht: 2025 wurde die Stadt vom Deutschen Musikrat als „Landmusikort für herausragende Musikkultur im ländlichen Raum“ ausgezeichnet. Während der gesamten 199 Ausstellungstage wird in der Region Live-Musik angeboten – unter dem Motto „So klingt Bayern“ gibt es täglich Konzerte und Veranstaltungen an den unterschiedlichsten Orten wie Wirtshäusern, Marktplätzen, Kirchen und sogar auf Waldlichtungen. Wenn das nicht einladend klingt!
Wer mehr über die Bayerische Landesausstellung erfahren möchte, findet alle Informationen zu Anreise, Öffnungszeiten und Ticketpreisen unter www.musik-in-bayern.de. Ein Besuch lohnt sich allemal, die Verbindung von Musik und Kultur ist hier einfach einzigartig!
