Heute, am 26. Oktober 2026, blickt die Region Freyung-Grafenau auf einen beeindruckenden Ereignis zurück. Beim 4. Dreisesselmarsch haben die Reservisten des Soldaten- und Kriegervereins Grainet ihre körperliche Fitness unter Beweis gestellt. Bei herbstlichem Wetter, Temperaturen um die 10 Grad und einer leicht bewölkten Atmosphäre machen sich rund 30 Teilnehmer auf den Weg, um das herrliche Dreisesselgebiet zu erkunden. Unter ihnen befinden sich nicht nur ehemalige Bundeswehrsoldaten, sondern auch Kameraden aus Tschechien und zivilen Marschierer. Ein buntgemischtes Feld, das die Verbundenheit zwischen den Nationen symbolisiert.

Zu den ehrenwerten Mitgliedern der Vorhut gehörten HFw d. R. Klaus Höfer, OF d. R. Harald Schrank und HG d. R. Fritz Schmidt. Ihre Mission, so viel kann man sagen, war es, den Marsch in der richtigen Richtung voranzutreiben. Die Strecke selbst, die sich über etwa 17 Kilometer erstreckte, erforderte sowohl Ausdauer als auch Trittsicherheit. Für die Teilnehmer war es nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, die malerischen Ausblicke auf das bayerisch-böhmisch-österreichische Grenzgebiet zu genießen. Das ist schon ein ganz schön beeindruckendes Panorama!

Ein Marsch durch die Natur

Gestartet wurde am Dreisesselhaus in Neureichenau, wo der Meldekopf ab 8:00 Uhr von Stabsgefreitem d. R. Thomas Liebl von der Reservistenkameradschaft Schaibing betreut wurde. Die Marschleitung hatte Stabsfeldwebel a. D. Alfred Kretschmer, der auch als Kreisorganisationsleiter der Kreisgruppe Passau fungiert. Nach einer kurzen Einweisung in den Streckenverlauf und organisatorischen Hinweisen ging es dann endlich los. Die Gruppe machte sich auf, die herbstliche Natur zu genießen!

Die Route führte über den Hochkamm-Grenzsteig zum Gipfelpunkt am bayerischen Plöckenstein, wo man auf stolzen 1.365 Metern Höhe das Gefühl hatte, die Welt zu Füßen zu haben. Von dort aus ging es weiter zum Dreiländereck, wo Deutschland, Österreich und Tschechien aufeinandertreffen. Man könnte sagen, ein wahrhaft magischer Ort! Der Seesteig durch das Steinerne Meer und der Pleckensteiner Wald boten zudem eine atemberaubende Kulisse, die das Marscherlebnis unvergesslich machte.

Gemeinsamkeit und Geselligkeit

Nach der Rückkehr zum Dreisesselhaus wartete ein gemeinsames Mittagessen auf die Teilnehmer, bei dem sicherlich viele Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht wurden. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sportliche Betätigung nicht nur die Gesundheit fördert, sondern auch den sozialen Zusammenhalt stärkt. Jeder Teilnehmer durfte sich zudem über eine Marschurkunde freuen – eine kleine Erinnerung an diesen besonderen Tag.

All das zeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen für die Gemeinschaft sind und wie sie dazu beitragen, die Traditionen und den Zusammenhalt zu pflegen. Während die Bäume im herbstlichen Kleid erstrahlen, bleibt der 4. Dreisesselmarsch in den Herzen der Teilnehmer lebendig. So wird die Verbindung zwischen den Nationen weiter gefestigt und die Freude an der Natur bleibt unvergessen.