In Freising tut sich was! Drei neue Smart-Stores unter dem einladenden Namen „Jederzeit“ werden bald die Tore öffnen. An einem ganz normalen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag – das klingt nach einer feinen Sache für alle, die rund um die Uhr Zugang zu frischen Lebensmitteln haben wollen. Man kann sich schon jetzt auf die leckeren Grillwürstl freuen, die bei den Eröffnungsevents auf die Besucher warten, ganz zu schweigen von den erfrischenden Getränken und der fröhlichen Musik der Kohlstattmusikanten. Ein Fest für die Sinne!

Benedikt Schuhbauer, der Chef von Schuhbauers, und seine Assistentin Simone Wittner haben das Konzept vorgestellt und klargemacht, was die Menschen hier erwarten dürfen. Die Standorte sind strategisch gewählt: In Reichertshausen bei Au, nahe den Pullinger Seen und auf dem Savoyer-Au-Parkplatz in Lerchenfeld. Ein großes Lob geht auch an den ehemaligen Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, der bei der Standortsuche tatkräftig unterstützt hat. Es wird spannend, denn das Projekt wird von der LAG Mittlere Isarregion und der EU mitfinanziert – ein klarer Schritt zur regionalen Nahversorgung, besonders im ländlichen Raum.

Der neue Trend: Unbemannte Läden

Smart-Stores sind unbemannte Läden, die mit Self-Checkout-Technik arbeiten. Das bedeutet, die Kunden können ihre Produkte selbst scannen und bargeldlos mit EC-Karte oder App zahlen. Wie praktisch! Und das Beste daran – 24/7-Zugang! Das ist ein echter Gewinn, besonders für alle, die auch mal spät abends oder früh morgens einkaufen möchten. In Zeiten, in denen Fachkräftemangel ein großes Thema ist und jüngere Kunden flexiblere Öffnungszeiten fordern, ist das eine Antwort auf die Bedürfnisse der modernen Gesellschaft.

Der erste „Jederzeit“-Store in Kirchdorf, der im August 2025 eröffnet wurde, hat bereits gezeigt, wie gut dieses Konzept funktioniert. Die Kirchdorfer Metzgerei wird sogar in einen Hybridstore umgebaut und an einen anderen Standort im Landkreis verlegt. Das Sortiment kann sich sehen lassen: Biofleisch, Wurstwaren, regionale Marmeladen, Dips und über 30 selbst gekochte Produkte im Glas. Ein wahres Schlaraffenland für Genießer! Und wenn du dich registrierst, gibt’s dauerhaft 10% Rabatt. Das klingt doch nach einem guten Deal, oder?

Einladungen an regionale Produzenten

Eine weitere spannende Neuigkeit ist die Einladung an regionale Produzenten, sich zu melden, um das Sortiment zu erweitern. Das bedeutet, dass nicht nur die großen Marken, sondern auch kleinere, lokale Anbieter die Chance haben, ihre Produkte anzubieten. Das stärkt die Region und bringt frische, gesunde Alternativen auf die Teller der Menschen.

Die Anfangsinvestitionen für einen Smart-Store liegen zwischen 50.000 und 100.000 Euro, abhängig von der Größe. Aber die Einsparungen durch die Self-Checkout-Technik und die Unterstützung durch Fördermittel, wie beispielsweise LEADER, machen das Ganze finanziell attraktiv. Die Planungs- und Umsetzungsdauer für so einen Laden beträgt in der Regel 4 bis 6 Monate – da wird ordentlich geschuftet!

Die Zielgruppe für solche SB-Dorfläden sind selbstständige Kaufleute, Quereinsteiger und Direktvermarkter. Es ist eine großartige Möglichkeit, die Öffnungszeiten zu erweitern und den Umsatz für bestehende Läden zu steigern. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die neue Einkaufskultur in Freising entwickeln wird. Ein bisschen frischen Wind hat noch nie geschadet!