Heute ist der 4.05.2026, und in Freising brodelt es ordentlich. Die Pacht des Furtnerbräus, diesem charmanten Wirtshaus mit der reichen Geschichte, wurde nicht verlängert. Louis Praetner, der aktuelle Inhaber, hat die Entscheidung getroffen, die Brauerei und das ganze Anwesen zu verkaufen. Ein echter Schock für viele, die dort unvergessliche Momente verbracht haben. Doch anstatt einfach aufzugeben, gibt es eine spannende Wende: Eine Genossenschaft soll gegründet werden, um das Furtner für die Zukunft zu sichern!
Die Idee dahinter ist so einfach wie genial. Es soll in Erbpacht übernommen werden, was bedeutet, dass die Gemeinde das Anwesen langfristig für mindestens 99 Jahre sichern kann. Angestrebt wird eine lebendige Gemeinschaft, die den Furtner als Wirtshaus und kulturellen Treffpunkt erhält. Bis Ende August 2026 sind mindestens 1500 Mitglieder nötig, die für 500 Euro Anteile an der Genossenschaft zeichnen. Eine kleine Investition für ein großes Ziel!
Gemeinschaft statt Verwertung
Die Genossenschaft plant, das Wirtshaus und die Obergeschosse zu sanieren und wieder nutzbar zu machen. Hierbei wird großen Wert auf den Erhalt der Atmosphäre gelegt – kein glatter Umbau, sondern eine behutsame Weiterentwicklung. Es ist ja nicht nur ein Gebäude, es ist ein Teil der Freisinger Seele! Die Mitglieder, die sich engagieren, haben nicht nur ein Stimmrecht, sondern können aktiv an Entscheidungen teilnehmen. Das klingt doch nach einer tollen Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas zu bewegen.
Ein weiteres spannendes Angebot ist das Unterstützer-Bier-Abo. Für nur 10 Euro pro Monat gibt’s einen Gutschein im Wert von 5 Euro, der jeden Monat einlädt, das Furtner zu besuchen und zu genießen. Das Ziel ist, bis Ende August 2026 2000 Unterstützer-Abos zu verkaufen, und bis Ende 2027 sogar 3000. Das Abo fördert nicht nur den Erhalt, sondern sorgt auch dafür, dass die Türen des Furtner weiterhin offen stehen.
Ein Aufruf an die Freisinger
Freisinger Firmen sind ebenfalls gefragt! Sie werden gebeten, Unterstützung bei den Bauarbeiten zu leisten. Das ist eine wunderbare Gelegenheit für die lokale Wirtschaft, sich aktiv in die Gemeinschaft einzubringen. Es zeigt sich, dass wirtschaftliche Vernunft und Gemeinwohlorientierung Hand in Hand gehen können. Das Furtner ist nicht einfach nur ein Wirtshaus – es ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Tradition.
Wer Interesse hat, kann sich auf der Website des Furtnerbräus für die Genossenschaft anmelden oder ein Unterstützer-Abo abschließen. Es ist an der Zeit, gemeinsam für das Furtner zu kämpfen. Diese Initiative könnte nicht nur den Furtner retten, sondern auch das soziale Miteinander in Freising stärken. Und das ist doch ein Grund zum Feiern!