In Planegg wird es bald lebendiger! Die Erschließung des Bahnhofsareals Nord ist in vollem Gange und wird über die Germeringer Straße und den Bahnweg erfolgen. Dabei wird der Bahnweg eine zentrale Rolle im Verkehr des neuen Quartiers nördlich des Bahnhofs spielen. Man kann sich schon vorstellen, wie die Baumaschinen und Baumaterialien über diese Straßen rollen – das wird ein ganz schön geschäftiges Treiben!

Der Bahnweg wird dabei umfassend ausgebaut. Das klingt schon mal vielversprechend! Die Fahrbahn wird verbreitert, das Höhenprofil wird angepasst, und auch die Linienführung wird geändert. Ein neuer Gehweg entlang der Pension Elisabeth wird angelegt, der am Beginn des Höhenwegs endet. Und das Beste: Der Höhenweg wird zwischen der neuen Bebauung und dem Bahngelände bis zur Pension verlängert. Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man bedenkt, wie wichtig solche Verkehrsverbindungen für die Anwohner sind!

Umbau und Verbesserungen

Die Breite des Bahnwegs im Kurvenbereich wird auf knapp sechs Meter erhöht und verjüngt sich auf etwa 5,5 Meter. Das ist wichtig, um die Sicherheit und den Verkehrsfluss zu gewährleisten. Die Planung des Bahnwegs bildet zudem die Grundlage für weitere Maßnahmen im Quartier, wie die Lage von Kanal- und Wasserleitungen sowie die Positionierung neuer Gebäude und Grundstückszufahrten. Allerdings: Einige Bäume, unter anderem größere Exemplare, müssen dem Bau weichen. Aber keine Sorge, die bestehende Grünfläche vor den geplanten Wohngebäuden bleibt erhalten und wird sogar leicht vergrößert. Das ist doch mal ein kleiner Lichtblick für die Natur!

Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Kreuzung Hofmarkstraße/Bahnweg/Germeringer Straße gelegt, die neu geplant wird – in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt Freising. Eine Leistungsfähigkeitsuntersuchung für diesen Knotenpunkt liegt bereits vor. Und es gibt Überlegungen für ein Einbahnstraßenkonzept, um den Verkehr zwischen der Germeringer Straße und der Bahnhofstraße besser zu verteilen. Man darf gespannt sein, wie sich das alles entwickeln wird!

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Attraktivität und Barrierefreiheit

Doch das ist noch nicht alles! Auf einer größeren Ebene verfolgt das BahnhofskonzeptPlus des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMV) das Ziel, die Attraktivität und Barrierefreiheit von Personenbahnhöfen zu steigern. Ein Gesamtprogramm mit einem beeindruckenden Finanzierungsvolumen von etwa 5 Milliarden Euro bis 2030 steht bereit, um mehr als 3000 Verkehrsstationen und Empfangsgebäude der Eisenbahnen des Bundes zu modernisieren.

Ein ganz besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung kleiner Bahnhöfe und ihrem Umfeld. Denn mehr hindernisfreie Mobilität ist das Ziel! Die Partnerschaften mit Ländern, Kommunen und der Deutschen Bahn sollen dazu beitragen, dass auch kleinere Bahnhöfe aufgewertet werden. Das 1.000-Bahnhöfe-Programm bringt Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Sauberkeit mit sich – gerade für Passagiere, die täglich pendeln, ist das ein wichtiger Punkt.

Die geplante Aufhöhung besonders niedriger Bahnsteige bis 2024 soll zudem für Stufenfreiheit sorgen. Da freut man sich doch gleich auf den nächsten Besuch am Bahnhof, wenn man nicht mehr über hohe Stufen klettern muss! Das alles zeigt, dass hier nicht nur an die Zukunft des Bahnhofsareals Nord in Planegg gedacht wird, sondern auch an die Bedürfnisse der Reisenden.

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