Die Temperaturen steigen, und das nicht zu knapp! Im Landkreis Freising haben die anhaltenden Sommertage dazu geführt, dass Schulen mit der Hitze kämpfen. Während einige Schulen schon Hitzefrei ausgerufen haben, bleibt der Unterricht an anderen Standorten unverändert. Komisch, oder? Das ganze Thema ist ziemlich spannend, denn wie so oft, liegt die Entscheidung darüber in den Händen der Schulleitungen. Es gibt kein Gesetz, das Hitzefrei bei bestimmten Temperaturen vorschreibt, und das sorgt für ein buntes Durcheinander.

Die Schulleitungen müssen also individuell abwägen, welche Kriterien für ihre Entscheidungen relevant sind. Dabei spielt die Verfügbarkeit von Lüftungs- oder Klimaanlagen eine entscheidende Rolle. Am Camerloher-Gymnasium in Freising beispielsweise gibt es kein offizielles Hitzefrei. Stattdessen werden die Schüler in kühlere Räume verlegt, und es gibt kürzere Stunden. Das klingt nach einer Lösung, die die Hitze ein wenig abmildert, aber die Frage bleibt: wie erträglich ist das wirklich?

Die Unterschiede im Landkreis

Am Freisinger Dom-Gymnasium und am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium wird der Nachmittagssport gestrichen, und die Stunden werden vorgezogen – ein bisschen wie ein Wettlauf gegen die Zeit. Am Moosburger Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium hingegen ist der Nachmittagsunterricht für die gesamte Woche gestrichen. Hier sind die Räume stark aufgeheizt, und das ist für die Schüler alles andere als einladend. Die Offene Ganztagsschule (OGTS) läuft jedoch regulär weiter, da die Kinder nach draußen gehen können – frische Luft ist immer eine gute Idee!

An der Karl-Meichelbeck-Realschule in Freising sieht es ähnlich aus: Dort gibt es keine Klimaanlage, und die Temperaturen in einigen Räumen steigen auf über 30 Grad, in IT-Räumen sogar bis zu 38 Grad! Von Dienstag bis Freitag wurde Hitzefrei ab 12:15 Uhr verordnet, wobei die Zehntklässler bei den Deutsch-Abschlussprüfungen trotzdem zur Schule müssen. Das ist schon ein bisschen fies, oder? An der Kastulus-Realschule in Moosburg fällt der gesamte Nachmittagsunterricht aus, und ab Mittwoch werden auch die sechsten Stunden gestrichen. Die Georg-Hummel-Mittelschule in Moosburg hat es da etwas einfacher – hier endet der Unterricht die ganze Woche um 13 Uhr.

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Regeln und Vorschriften

So oder so – die Kinder müssen unter der Woche, trotz der drückenden Hitze, zur Schule. Ein Hochdruckgebiet sorgt für sonniges Sommerwetter in vielen Regionen, und im Süden Deutschlands sind vereinzelt Schauer möglich. Temperaturen von 21 bis 36 Grad sind keine Seltenheit, und während im Osten und Süden Deutschlands die meisten heißen Tage über 30 Grad liegen, bleibt die Regelung für Hitzefrei den Schulleitungen überlassen. Eine bundesweite Regelung gibt es nicht, nicht einmal landesweit. Das bedeutet, dass Schulen auch ohne regulären Unterricht eine Betreuung der Schüler sicherstellen müssen.

In Freising bleibt der Unterricht an der Grundschule am Steinpark regulär, um die Betreuung der Kinder sicherzustellen. Auch an der Grundschule in Rudelzhausen gibt es kein Hitzefrei, da die Eltern auf die verlässliche Halbtagsschule angewiesen sind. Die Sommerhitze bringt nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer und Eltern in eine Zwickmühle. Das ist eine Herausforderung, die nicht nur in Freising ein Thema ist, sondern in vielen Schulen in Deutschland.

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