Heute ist der 20.05.2026 und in Freising gibt es Neuigkeiten, die für Mieter und Vermieter gleichermaßen von Bedeutung sind. Der Finanzausschuss der Stadt hat einstimmig die Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels beschlossen, der rückwirkend zum 1. März 2026 in Kraft tritt und bis zum 29. Februar 2028 gültig ist. Das klingt vielleicht etwas trocken, ist aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Schließlich existiert der Mietspiegel erst seit zwei Jahren und wurde auf Antrag der SPD-Fraktion ins Leben gerufen, um mehr Klarheit im angespannten Wohnungsmarkt zu schaffen.

Beauftragt mit der Erstellung war das EMA-Institut für empirische Marktanalysen aus Regensburg. Und hier wird es spannend: Der Mietspiegel bildet nicht nur die aktuelle Marktsituation ab, sondern wurde auch in enger Zusammenarbeit mit dem Mieterverein und dem Haus- und Grundbesitzerverein entwickelt. Oberbürgermeisterin Monika Schwind hebt hervor, wie wichtig es ist, beide Seiten in den Prozess einzubinden. Es ist wie bei einem guten Rezept – die Zutaten müssen harmonieren!

Ein Blick auf die Zahlen

Die Zahlen sprechen für sich. Laut den aktuellen Berechnungen liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter im Jahr 2024 bei 11,84 Euro/m² und steigt bis 2026 auf 12,36 Euro/m². Das entspricht einer Steigerung von 4,36 Prozent. Da stellt sich natürlich die Frage, was das für die Mieter bedeutet. Peter Warlimont von der SPD warnt vor überhöhten Erwartungen an den Mietspiegel – eine gesunde Skepsis schadet nie, oder?

Rudi Schwaiger von der CSU äußerte zudem Bedenken, ob eine Evaluierung des Mietspiegels sinnvoll wäre, um dessen Wirksamkeit zu überprüfen. Stadtjurist Johannes Trischler konnte zu diesem Punkt leider nichts Konkretes sagen. Aber wie dem auch sei, der Mietspiegel soll schließlich Klarheit im Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern schaffen. Das ist das Ziel, und das ist auch wichtig!

Nützliche Tools und Unterstützung

<pDie Stadt hat sich wirklich Mühe gegeben, den Mietspiegel so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Auf der Homepage gibt es sogar einen Mietspiegel-Rechner, mit dem Interessierte die ortsübliche Vergleichsmiete berechnen können. Ganz einfach und ohne viel Aufwand – einfach genial! Außerdem ist der Mietspiegel kostenfrei als Download erhältlich. Ein ganz großer Dank an alle Beteiligten und die Bürger, die an der Mieter- und Vermieterbefragung teilgenommen haben. Ohne diese Unterstützung wäre der Mietspiegel nicht das, was er jetzt ist.

Der erste qualifizierte Mietspiegel für Freising hat also seinen Platz gefunden und wird von den Interessenvertretern anerkannt. Das EMA-Institut hat gute Arbeit geleistet, und jetzt heißt es für alle: Informieren, vergleichen und nutzen. Nach all den Anstrengungen ist es am Ende der Bürger, der von diesen Entwicklungen profitiert. Hoffen wir, dass der Mietspiegel tatsächlich zur Entspannung des Marktes beiträgt und sowohl Mieter als auch Vermieter einen fairen Umgang finden.