Heute ist der 20.05.2026 und in Eching, einem kleinen, aber feinen Ort in Bayern, hat sich einiges getan. Bei der konstituierenden Sitzung wurde Michael Steigerwald von der CSU als neuer Bürgermeister eingeführt. Der alte Bürgermeister musste weichen, und mit ihm kamen gleich 16 neue Mitglieder in den Gemeinderat – das sind satte zwei Drittel des Gremiums! Ein richtig frischer Wind, der da durch die Straßen von Eching weht.
Steigerwald, sichtlich stolz, bezeichnete sein neues Amt als „große Ehre und große Verantwortung“. Das sind große Worte, doch er ließ keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, sich den Herausforderungen zu stellen. „Ehrlich kommunizieren und transparent handeln“ – das hat er den Echingern versprochen. Und wenn das nicht nach einem soliden Plan klingt, dann weiß ich auch nicht! Wolfgang Müller, der älteste Gemeinderat, hatte die ehrenvolle Aufgabe, Steigerwald zu vereidigen und ihm die Echinger Amtskette überzugeben. Ein symbolischer Moment, der sicherlich bei vielen Anwesenden für Gänsehaut sorgte.
Wahlen und neue Strukturen
In dieser Sitzung wurden auch wichtige Wahlen vollzogen. Christoph Gürtner von den Freien Wählern wurde fraktionsübergreifend zum Zweiten Bürgermeister gewählt – 17 von 23 Stimmen! Marco Stuckenberger, ebenfalls von der CSU, setzte sich in der Stichwahl gegen Eric Jacob von den Grünen durch. Interessanterweise war Stuckenberger beim ersten Wahlgang nicht anwesend. Man fragt sich, ob das vielleicht strategisch war? Die Wahlen selbst fanden in geheimer Abstimmung ohne vorherige Wahlvorschläge statt, was dem Ganzen einen gewissen Nervenkitzel verlieh.
Die CSU und die FW scheinen eine enge Zusammenarbeit zu pflegen, besonders nach den Turbulenzen rund um den ehemaligen Bürgermeister Sebastian Thaler. Zusammen verfügen sie über 14 Stimmen im 24-köpfigen Gemeinderat – eine Macht, die nicht zu unterschätzen ist. Und um den neuen Schwung nicht gleich wieder zu verlieren, wurden alle Arbeitsgrundlagen für die neue Mandatsperiode einstimmig verabschiedet. Sogar die zentralen Ausschüsse wurden von zehn auf elf Sitze vergrößert. In diesen sitzen nun drei Vertreter der CSU und FW, zwei von der Fraktionsgemeinschaft Grüne/Bürger für Eching sowie je einer von Mega und der SPD. Auffallend, dass der FDP-Gemeinderat Andreas Erb in beiden Ausschüssen nicht vertreten ist – das könnte noch für Gesprächsstoff sorgen.
Der Blick nach vorne
Bei der Sitzung wurde zudem Wert auf Konsenslösungen gelegt – das klingt nach einer angenehmen Abwechslung in der politischen Rhetorik. Zum Abschluss wurde zu einem Umtrunk eingeladen, das ist doch die beste Art, um den neuen Kurs zu feiern! Die erste Ausschusssitzung der neuen Besetzung findet am 9. Juni statt. Mal sehen, was die neuen Gesichter auf den Tisch bringen werden! Einerseits ist da die Vorfreude auf frische Ideen und den Austausch, andererseits bleibt die Frage, ob die neuen Kräfte auch tatsächlich den gewünschten Wandel bringen können. Der Druck ist groß, doch die Echingern scheinen bereit für diese neue Ära.