Heute ist der 26.04.2026 und die Atmosphäre in Lerchenfeld, Freising, ist voller Freude und Elan. Eine Gruppe engagierter Studierender des Studiengangs Urbanes Waldmanagement und Arboristik der Hochschule HSWT hat zusammen mit Bürgern aus der Nachbarschaft eine beeindruckende Baumpflanzaktion ins Leben gerufen. An diesem sonnigen Tag wurden stolze 170 Bäume sowie zahlreiche Sträucher gepflanzt, um neue Lebensräume für Igel und Eidechsen zu schaffen.
Die Organisatoren, darunter die Professorin für urbanes Waldmanagement, Barbara Darr, und Dozentin Marie Schega, haben die Aktion mit viel Enthusiasmus begleitet. Auch Andreas Behrendt von der Stadtgärtnerei Freising war anwesend, um die Teilnehmer zu unterstützen. Der fünfjährige Julian, zusammen mit seinem Vater Andrzej, war einer der kleinen Helden des Tages und pflanzte einen Vogelkirschbaum, der in voller Pracht bis zu 20 Meter hoch wachsen kann. Bei besten Wetterbedingungen und guter Laune wurde ein Steinhaufen von den Studierenden in ein gemütliches Zuhause für Eidechsen umgestaltet.
Ein starkes Zeichen für die Umwelt
Die Aktion fand nicht nur großen Anklang bei den Teilnehmenden, sondern auch bei Martina Wildgruber, der Sprecherin der angrenzenden Siedlung, die sich sehr positiv über das Engagement äußerte. Jeremias Deller, ein Student, hob hervor, wie wichtig es ist, mehr Stadtgrün in Freising zu fördern. „Jeder Baum zählt“, erklärte er und verdeutlichte die Bedeutung der Artenvielfalt in städtischen Gebieten.
Johanna Graf, die für das Eingießen der Pflanzen verantwortlich war, sorgte dafür, dass alle Setzlinge ausreichend Wasser erhielten, damit sie sich gut entwickeln können. Die Pflanzenvielfalt umfasst unter anderem Walnuss-, Kastanien- und Erlenbäume, die nicht nur das Stadtbild verschönern, sondern auch für ein gesundes Mikroklima sorgen.
Gemeinschaft und Wissenschaft im Einklang
Diese Initiative ist mehr als nur ein grünes Projekt; sie stärkt die Verbindung zwischen der Wissenschaft und der Bürgerschaft. Das Forschungs- und Transferprojekt „CommuniTree“ zeigt, wie wichtig es ist, dass wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden. Solche Aktionen fördern nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl. Es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Studierende und Bürger zusammenarbeiten können, um eine grünere und lebenswertere Umgebung zu schaffen.
In einer Zeit, in der der Klimawandel immer mehr in den Fokus rückt, sind solche Aktionen von großer Bedeutung. Sie bieten nicht nur Lösungen für ökologische Herausforderungen, sondern auch eine Plattform für Bildung und Engagement. Der heutige Tag wird sicherlich in die Geschichte von Freising eingehen, als ein Tag des Wachsens – sowohl für die Pflanzen als auch für die Gemeinschaft.