Ein Leben für Nandlstadt: Thomas Zeilhofer, ein unvergesslicher Pionier und Gemeinschaftsheld
Heute ist der 25.07.2026 und die Gemeinde Nandlstadt trauert um einen ihrer größten Söhne: Thomas Zeilhofer. Der gebürtige Pfettracher, der sein ganzes Leben in der Nähe der Nandlstädter Hopfenhalle verbrachte, ist am 25. Juli 2026 im Alter von 87 Jahren verstorben. Ein Verlust, der nicht nur die Familie, sondern die ganze Gemeinde tief trifft. Über drei Jahrzehnte prägte er als Marktrat das Gesicht Nandlstädts. Es ist schwer, sich eine Zeit ohne ihn vorzustellen.
Thomas Zeilhofer wuchs in einer Zeit auf, die ihn früh auf die Beine stellte. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters mit nur 46 Jahren übernahm er Verantwortung und wurde selbstständig. Mit 16 Jahren saß er schon hinter dem Steuer und führte das Fuhrgeschäft fort. 1956 wagte er dann den Schritt in eine neue Richtung und kaufte sich einen Mercedes-Kipper – der Beginn seiner Karriere als Milchfahrer. Unglaubliche zwei Millionen Kilometer legte er zurück, um die frische Kuhmilch von den Landwirten zu den Molkereien zu bringen. Ein echter Pionier in der Region!
Ein Leben im Dienst der Gemeinschaft
Sein Engagement beschränkte sich nicht nur auf den Beruf. Thomas war ein aktives Mitglied der Nandlstädter Feuerwehr und diente viele Jahre als Schatzmeister. Man könnte sagen, die Feuerwehr war sein zweites Zuhause. 1966 war er sogar Gründungsmitglied des CSU-Ortsverbands und trat zum ersten Mal in den Nandlstädter Marktrat ein. Über die Jahre wurde er nicht nur als Feuerwehrreferent geschätzt, sondern auch als kraftvoller Stimme für die Bürger.
Besonders hervorzuheben ist seine Initiative zur „Interessensgemeinschaft Bad“, die entscheidend dafür war, das Waldbad für die nachfolgenden Generationen zu sichern. 2005 wurde er für seine unermüdlichen Verdienste mit der Goldenen Bürgermedaille des Marktes ausgezeichnet – ein Zeichen der Dankbarkeit, das ihm zuteil wurde. Doch nicht nur die Gemeinde, auch seine Familie war ihm immer wichtig. 1965 heiratete er Helga Bügl und gemeinsam zogen sie drei Töchter groß: Petra, Monika und Tina. Er war stolz auf seine fünf Enkelkinder und erlebte sogar, wie er durch Alina und Andreas Urgroßvater wurde.
Ein Erbe der Erinnerung
Zeilhofer war nicht nur ein Mann der Taten, sondern auch ein Bewahrer der Erinnerung. Er dokumentierte die Geschichte seiner Heimatgemeinde Nandlstadt und teilte sein Wissen mit anderen. Sein Leben war ein lebendiges Zeugnis für die Entwicklung der Region, die er so sehr liebte. Der Trauergottesdienst findet am 29. Juli in der Pfarrkirche St. Martin in Nandlstadt statt, gefolgt von der Beisetzung im Friedhof. Ein würdiger Abschied für einen Mann, der so viel gegeben hat und dessen Fußstapfen schwer zu füllen sein werden.
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.


