Ehrenamt mit Herz: THW-Einsatzkräfte in Freising ausgezeichnet
Heute ist der 24.07.2026 und in Freising gibt es einen Anlass zur Freude! Landrätin Susanne Hoyer ehrte fünf bemerkenswerte Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) für ihr jahrzehntelanges Engagement. Eine Feier, die nicht nur die Verdienste der Geehrten würdigt, sondern auch ein deutliches Zeichen für die Bedeutung ehrenamtlichen Arbeit in unserer Region setzt. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Herzblut und Einsatzfreude in diesen Menschen steckt.
Die geehrten Personen sind keine Unbekannten: Josef Nowak aus Freising feiert stolze 50 Jahre aktiven Dienst. Michael Wüst, ebenfalls aus Freising, blickt auf 40 Jahre zurück und ist zudem Gründungsmitglied der THW-Jugend in Freising. Thomas Ihlenfeldt aus Tüntenhausen, ebenfalls 40 Jahre dabei, hat sich als Fachhelfer in der Brückenbaugruppe einen Namen gemacht. Matthias Höcht aus Moosburg und Matthias Schmitt aus Neufahrn sind beide seit 25 Jahren aktiv. Höcht bringt sein Fachwissen als Elektroingenieur in der Bergungsgruppe ein, während Schmitt als Truppführer in der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung tätig ist. Das sind beeindruckende Lebensgeschichten!
Ehrenamtliches Engagement in Krisenzeiten
Landrätin Hoyer überreichte die Ehrenzeichen im Namen des bayerischen Innenministers und lobte die unermüdliche Arbeit der Einsatzkräfte, besonders in Krisensituationen wie der Corona-Pandemie, den Flüchtlingskrisen und den Hochwasserereignissen, die uns in der letzten Zeit so stark betroffen haben. Ohne die Hilfe dieser engagierten Menschen wäre die Bewältigung dieser Herausforderungen um einiges schwieriger gewesen. Man sieht, dass die ehrenamtliche Arbeit im THW mehr ist als nur ein Hobby. Es ist ein Lebensgefühl.
Was viele vielleicht nicht wissen: Das THW bietet weit mehr als nur Unterstützung bei Hochwasser oder umgestürzten Bäumen. Es ist eine Gemeinschaft, in der sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen und gemeinsam anpacken. Für viele ist es eine Herausforderung sowie eine Möglichkeit zur persönlichen Weiterbildung. Und das Beste? Man braucht keine Vorkenntnisse, um mitzumachen! Die angehenden Einsatzkräfte durchlaufen eine fundierte Ausbildung, die sie auf die verschiedenen Herausforderungen des Zivil- und Katastrophenschutzes vorbereitet.
Eine Ausbildung fürs Leben
Die Grundausbildung selbst ist alles andere als langweilig: Sie umfasst verschiedene Module, die meist abends oder am Wochenende stattfinden. Dabei lernt man nicht nur den Umgang mit technischen Geräten, sondern auch, wie man einsturzgefährdete Gebäude sichert oder Einsatzstellen ausleuchtet. Und für die Jüngeren gibt es die THW-Jugend, die schon Kinder ab sechs Jahren willkommen heißt. Eine tolle Möglichkeit, frühzeitig in diese spannende Welt einzutauchen!
Es ist bemerkenswert, wie wichtig das THW für die Gesellschaft ist und wie viele Menschen sich engagieren, um anderen in Notlagen beizustehen. Die ehrenamtlichen Helfer, wie etwa Matthias Bortel und Jürgen Fischer, die ebenfalls für ihre 25 und 40 Jahre im Dienst geehrt wurden, konnten zwar nicht persönlich anwesend sein, aber ihre Leistungen werden sicherlich nicht vergessen. Das zeigt einmal mehr, wie tief die Wurzeln des THW in unserer Gemeinschaft verankert sind.
Ein kleiner Lichtblick: Während der schweren Gewitter in der Nacht blieb der Landkreis Freising weitgehend verschont. Das ist nicht nur ein Glück, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Vorbereitungen und die Arbeit der THW-Einsatzkräfte nicht umsonst sind. Ihr unermüdlicher Einsatz trägt dazu bei, unsere Region sicherer zu machen und uns in schwierigen Zeiten zu unterstützen.
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