Heute ist der 6.07.2026, und wir werfen einen Blick auf die turbulente Entwicklung der Paul-Gerhardt-Schule in Freising. Seit Anfang 2025 läuft der Umbau zur inklusiven Ganztagsschule, doch der Zeitplan hat sich, um es freundlich auszudrücken, ordentlich verzögert. Die Schule, die bis zum Schuljahr 2022/23 als Grund- und Mittelschule fungierte, ist jetzt auf der Zielgeraden, aber nicht ohne einige unerwartete Hürden.

Die Mittelschüler wurden seit 2022 in der Steinparkschule untergebracht, während die Grundschüler vorübergehend in einer ausgedienten Schule in Neustift Platz finden mussten. Ein Umstand, der sicherlich nicht optimal ist und die Frage aufwirft, wann die Rückkehr zur Paul-Gerhardt-Schule endlich vonstattengehen kann. Die Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr wurden jedoch gedämpft, denn die aktuellen Baustellenverzögerungen belaufen sich auf satte 22 Wochen. Da fragt man sich schon: Was läuft hier schief?

Baustelle und Insolvenz

Ein wesentlicher Grund für die Verzögerungen ist die Insolvenz des größten Gewerks auf der Baustelle. Ein echtes Dilemma! Die voraussichtliche Fertigstellung wurde auf Ende 2026 verschoben, und es bleibt unklar, ob die Grundschüler noch vor Ostern, Pfingsten oder gar erst zu den Sommerferien 2027 zurückkehren können. Man kann sich vorstellen, dass die Eltern und vor allem die Kinder auf eine Rückkehr in die eigenen vier Wände sehnsüchtig warten.

Die finanziellen Aspekte sind ebenso spannend wie herausfordernd. Die gesamten Mehrkosten belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro, und nach Einsparungen bleiben noch 1,6 Millionen Euro übrig. Ursprünglich hatte der Stadtrat 2024 einen Projektbeschluss von 13,9 Millionen Euro gefasst, doch die aktuelle Schätzung liegt nun bei 15,5 Millionen Euro. Überraschungen bei der Elektroinstallation und anderen Gewerken haben die Kosten in die Höhe getrieben. Da wird einem ganz schwindelig!

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Klimatisierung und Masterplan

Ein weiteres Thema, das die Gemüter erhitzt, ist die Diskussion über die Klimatisierung der Schule. Bei den aktuellen Temperaturen ist es kaum vorstellbar, wie die Schüler in überhitzten Räumen lernen sollen. Hier fordert Oberbürgermeisterin Monika Schwind einen Masterplan für die städtischen Gebäude. Ein kluger Schritt, um zukünftige Missstände zu vermeiden und den Schülern ein angenehmes Lernumfeld zu bieten.

Die Kinder- und Jugendreferentin Philomena Böhme hat betont, dass die Kostensteigerungen nachvollziehbar sind. Klar, in der Politik muss man oft mit den Gegebenheiten jonglieren, und manchmal hat man einfach das Gefühl, dass alles ein bisschen chaotisch ist. Die Finanzierung der Mehrkosten soll durch Umschichtungen von Haushaltsstellen erfolgen. Ein weiteres Stück des Puzzles, das die Stadt Freising zusammenfügen muss, während sie sich auf die Zukunft der Bildung konzentriert.

Inmitten all dieser Herausforderungen bleibt die Hoffnung, dass die Paul-Gerhardt-Schule bald als ein Ort der Begegnung und des Lernens erstrahlen kann. Die Bürger von Freising schauen gebannt auf die Entwicklungen und wünschen sich, dass der Traum von einer inklusiven Ganztagsschule Wirklichkeit wird – auch wenn der Weg dorthin steinig ist.

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