Am 1. Mai 2026 wird der Neustädter Kirchenplatz in Erlangen zum Schauplatz einer kraftvollen Demonstration und Kundgebung, die vom DGB Erlangen organisiert wird. Die Veranstaltung, die um 10 Uhr mit einer Demonstration beginnt und um 11 Uhr in eine Kundgebung übergeht, steht unter dem Motto: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite!“. Diese klare Botschaft richtet sich an alle Gewerkschafter, Beschäftigten und Bürger in ganz Mittelfranken, die sich für die Rechte der Arbeitnehmer stark machen wollen.
Die Hauptrednerin wird Martina Borgendale, die Vorsitzende der GEW Bayern, sein. Sie wird zusammen mit Petra Rothe, der Vorsitzenden des DGB Erlangen, die Sorgen über die wirtschaftliche Lage und die Zukunft der Beschäftigten thematisieren. Besonders betont wird die Warnung des DGB Mittelfranken vor einem Abbau der Acht-Stunden-Regelung sowie der Flexibilisierung der Arbeitszeit. Stephan Doll, der Regionsgeschäftsführer des DGB Mittelfranken, kritisiert die Angriffe auf soziale Errungenschaften, die für viele Menschen von großer Bedeutung sind.
Solidarität und Zusammenhalt
Der 1. Mai wird in diesem Jahr nicht nur als Tag der Arbeit gefeiert, sondern auch als Tag des Zusammenhalts und der Solidarität in unsicheren Zeiten. Die Gewerkschaften machen deutlich, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nicht nur zu einem Stellenabbau führt, sondern auch den Druck auf die Beschäftigten erhöht. Die DGB Nord hebt hervor, dass die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Verbesserung des Sozialstaates zentrale Themen sind, die nicht aus den Augen verloren werden dürfen.
Insgesamt finden am 1. Mai 2026 nicht nur in Erlangen, sondern auch in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zahlreiche Demonstrationen statt, die unter dem gleichen Motto stehen. Gewerkschafter und Vertreter verschiedener Mitgliedsgewerkschaften fordern eine gerechte Verteilung des Wohlstands und kritisieren die zunehmende Vermögenskonzentration bei den Super-Reichen, während die Arbeitnehmer unter Druck stehen.
Ein Aufruf zur Teilnahme
Die DGB-Führung, darunter auch Laura Pooth, die Vorsitzende des DGB Nord, appelliert an alle Bürger, sich an den Demonstrationen zu beteiligen. In ihren Reden werden wichtige Themen wie die Verantwortung für Krisen und Managementfehler in Unternehmen angesprochen, die nicht auf den Schultern der Beschäftigten lastet. Daniel Taprogge, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord, hebt die Notwendigkeit von Investitionen in Bildung, Ausbildung und bezahlbares Wohnen hervor. Der DGB ruft zur Teilnahme an den Demonstrationen auf, um für Gerechtigkeit, gute Arbeit und sozialen Zusammenhalt zu kämpfen.
In Zeiten, in denen der Druck auf die Arbeitnehmerschaft steigt und soziale Errungenschaften in Gefahr sind, wird der 1. Mai zu einem Symbol des Widerstands und der Einheit. Lassen Sie uns gemeinsam dafür eintreten, dass die Stimmen der Beschäftigten gehört werden und die Zukunft der Arbeit in Deutschland gesichert ist.