Heute ist der 30.05.2026 und in Erding geht es zur Sache – zumindest, wenn es um die S-Bahn-Verbindungen zwischen Markt Schwaben und Erding geht. Die Gleiserneuerung, auf die viele gehofft hatten, schiebt sich nun auf den Herbst 2026. Ein bisschen wie ein Warten auf den nächsten Bus, der nicht kommt, oder? Die Arbeiten zur Behebung der Gleisschäden haben nämlich noch nicht einmal begonnen, und das sorgt für einige Unruhe.

Die S-Bahn-Haltestellen in St. Koloman und Aufhausen werden bis voraussichtlich Juni 2026 vom Verkehr abgehängt. Das bedeutet, dass die Fahrgäste dort auf den Schienenersatzverkehr (SEV) umsteigen müssen. Irgendwie ist das ein wenig frustrierend, denn die Streckengeschwindigkeit zwischen Ottenhofen und Altenerding wurde aufgrund der Schäden bereits im letzten Herbst herabgesetzt. Wenn man sich für eine S-Bahn entscheidet, möchte man ja nicht ewig im Bus sitzen, oder?

Ein Blick auf den Zeitplan

Ursprünglich war die Fertigstellung der Gleiserneuerung bis Mitte Juni 2026 geplant. Doch jetzt hat Bürgermeister Thomas Gneißl von der Bahn erfahren, dass es mit den Arbeiten bis zum 15. Juni 2026 keine Fortschritte geben wird. Die Bahn begründet die zeitliche Verschiebung mit einem bundesweiten Bedarf an Baumaßnahmen, der die Kapazitäten übersteigt. Es ist, als ob sich ein großer Puzzlespieler mit seinen Teilen verrennt – und die kleinen Teile, die in St. Koloman und Aufhausen fehlen, werden vorerst durch Busse ersetzt. Ja, sehr charmant.

Nach dem 15. Juni 2026 werden die Halte in St. Koloman und Aufhausen wieder entfallen. Es ist ein ständiges Hin und Her, und die Fahrgäste müssen sich an die wechselnden Bedingungen anpassen. Diese Unsicherheit zieht sich durch den ganzen Verkehrsbereich – und das nicht nur in Erding.

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Ausblick auf zukünftige Projekte

Aber nicht alles ist verloren. Gneißl hat auch von einem weiteren Bahnprojekt in St. Koloman berichtet. Diese Maßnahme mit partieller Zweigleisigkeit und einem neuen Bahnhalt soll Mitte 2027 beginnen. Das klingt doch nach einer positiven Wendung! Die Staatsstraße 2080 wird im Zuge des Projekts ebenfalls einen neuen Verlauf erhalten, was die Verkehrssituation möglicherweise etwas entspannen könnte. Und auch die S-Bahn-Haltestellen in Aufhausen und Ottenhofen erhalten eine Verlängerung.

Es bleibt also spannend, was die Zukunft für die Bahnverbindungen in unserer Region bereithält. Ein bisschen Geduld ist gefragt, aber mit ein wenig Glück haben wir bald wieder eine zuverlässige Verbindung, die uns nicht nur auf den Bus, sondern auch auf die Schienen zurückführt.