Heute ist der 12.05.2026 und in Erding wird es spannend! Das Museum hat die Türen zu seiner neuen Sonderausstellung „Ohne Worte“ geöffnet, die gleich am ersten Tag zahlreiche Besucher anzieht. Die Eröffnung ist ein echtes Spektakel – Politiker, Kunstschaffende und Freunde des Hauses strömen herein. Alle sind neugierig auf die 30 Stationen, die hier eingerichtet wurden, um unsere Sinne auf eine ganz besondere Art und Weise anzusprechen.

Ein Rundgang durch die Ausstellung ist wie ein Spaziergang durch die Vergangenheit und die Gegenwart zugleich. Die Exponate sind alles andere als gewöhnlich – eine alte Räderbahre, Duftproben aus der Therme Erding und sogar eine Nagelgeige warten darauf, entdeckt zu werden. Die erste Station, eine gelbe Telefonzelle aus der Friedrichstraße, weckt Erinnerungen und lädt zum Schmunzeln ein. An einer riesigen Uhrplatte kann man sich die Zeit vertreiben und die alten Grußkarten erinnern an schöne Momente aus früheren Tagen. Ein Keramik-Spucknapf mag auf den ersten Blick skurril wirken, doch er erzählt Geschichten, die zum Nachdenken anregen.

Ein Fest für die Sinne

Besonders spannend ist, dass die Ausstellung Teil der Reihe „Mit allen Sinnen“ des Museumsverbunds Landpartie ist, der sich um die Museen rund um München kümmert. Oberbürgermeister Max Gotz bringt es auf den Punkt: Die Menschen sind das Herzstück eines jeden Museums. Und das sieht man auch – die Besucherzahlen sind seit der Abschaffung der Eintrittsgebühren regelrecht explodiert! Hier wird nicht nur geschaut, hier wird erlebt. Man schnüffelt an den Duftstationen, lauscht den Klängen an den Hörstationen und diskutiert lebhaft über die Exponate. Der Film über „Fischer’s Fröhlichen Tag“ aus den 1950er Jahren auf einem Monitor bringt die Zeit zum Leben.

Einer der Höhepunkte der Ausstellung ist der frisch restaurierte Tabernakel-Sekretär, der alle Betrachter in seinen Bann zieht. Das Gemälde des Stifter-Ehepaars Fischer ist ebenfalls ein echter Blickfang und bekommt viele bewundernde Worte. Die Besucher sind begeistert! Und dann ist da noch der „Erdinger Buchstabensalat“, ein Rätsel aus alten Leuchtreklamen von Erdinger Geschäften, das die Gäste herausfordert und zum Staunen bringt.

Musik und Geselligkeit

Die Veranstaltung wird von der Musik der Saubach-Blosn begleitet, die für eine heitere Stimmung sorgt. Dazu gibt es leckere Bewirtung – was will man mehr? Viele Gäste planen bereits, die Ausstellung erneut zu besuchen, um die Fundstücke noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Man könnte sagen, die Ausstellung hat ein bisschen von dem Zauber, der die Menschen zusammenbringt und Gespräche anregt, die weit über die Exponate hinausgehen.

So wird das Museum in Erding zu einem Ort, an dem man nicht nur hinschaut, sondern auch mit allen Sinnen erlebt. Es ist ein Ort des Austauschs, des Staunens und des gemeinsamen Erlebens. Ein Besuch ist nicht nur eine Reise durch die Zeit, sondern auch eine Einladung, die eigene Wahrnehmung neu zu entdecken. Und das macht „Ohne Worte“ zu einem ganz besonderen Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.