In Erding tut sich was! Der Landkreis und die Volkshochschule haben sich zusammengetan, um ein ganz tolles Projekt ins Leben zu rufen: „Medien und Technik im Alter“ (MuT). Ab 2024 werden ältere Menschen hier die Chance bekommen, sich mit Smartphones und Tablets vertraut zu machen – und das Beste daran? Die Kurse sind komplett kostenfrei! Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales unterstützt dieses Angebot, das den Senioren helfen soll, die digitale Welt zu erkunden. Die Einsteigerkurse sind richtig praktisch: Nachrichten lesen, Fotos machen und verwalten, Apps nutzen – das könnte für viele eine kleine Revolution im Alltag sein. Und wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch an Barbara Berger von der Volkshochschule Erding wenden. Das nächste MuT-Kurstreffen findet übrigens am 1. Dezember 2026 statt. Also, merkt euch das Datum!

Aber das ist noch lange nicht alles! Auch in anderen Städten gibt es tolle Initiativen, die älteren Menschen helfen, den digitalen Anschluss nicht zu verlieren. In Andernach zum Beispiel öffnet die Initiative Häcker60Plus jeden zweiten und vierten Freitag im Monat ihre Türen für kostenlose Computerhilfe im Haus der Familie. Da können Fragen zu Notebooks, Laptops, Handys und Tablets geklärt werden. Die barrierefreien Räume sind über die Tiefgarage leicht zu erreichen. Ein echtes Plus für alle, die sich nicht mehr so gut mit der Technik auskennen!

Kurse und digitale Cafés für alle

Wer noch mehr will, kann am 8. Dezember 2026 nach Freigericht kommen! Dort bieten das Seniorenbüro und die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH einen spannenden Einsteigerkurs für iPhone und iPad an. Für nur 34 Euro können die Teilnehmer die neuesten Funktionen des iOS-Betriebssystems kennenlernen. Anmeldungen laufen über die Bildungspartner, und bei Fragen steht die Seniorenberaterin Simone Pletka zur Seite. Einfach klasse!

In Hemer gibt es ebenfalls etwas Feines: Ein kostenloses „Digital Café“ am 3. November im Alten Amtshaus. Hier dreht sich alles um die Verwaltung von Dokumenten wie Personalausweis und Kfz-Papieren per Smartphone. Kaffee und Gebäck sind auch am Start – das klingt nach einem gemütlichen Nachmittag, oder? Und die Computeria in Leutkirch bietet am 4. November eine kostenlose Beratung zu Mobilgeräten an. Ehrenamtliche Helfer stehen bereit, um Fragen zu beantworten. Ein Besuch lohnt sich!

Das Repair-Café und offene Lernräume

Das Repair-Café Borken ist ein weiterer Anlaufpunkt für digitale Hilfestellungen. Jeden ersten Freitag im Monat werden hier Reparaturen von etwa 50 bis 60 Geräten durchgeführt. Das nächste Treffen findet am 6. November statt. Und es wird sogar eine spezielle Handyberatung angeboten! Das ist doch echt super für alle, die ihre technischen Geräte wieder zum Laufen bringen möchten.

Falls jemand in Teltow wohnt, kann er oder sie montags von 14 bis 17 Uhr in die Kreisvolkshochschule kommen. Dort gibt es einen offenen Lernraum im Grundbildungs-Zentrum. Hier wird Unterstützung bei E-Mails, Computerarbeit und grundlegenden Kenntnissen geboten – und das alles ohne Anmeldung! Einfach vorbeikommen und loslegen.

Digitale Teilhabe stärken

Die digitale Teilhabe älterer Menschen wird auch von einer Vielzahl von Initiativen in ganz Deutschland unterstützt. Es gibt Sprechstunden, Kurse, Hausbesuche und sogar telefonische Unterstützung, um sicherzustellen, dass niemand auf der Strecke bleibt. Eine interaktive Landkarte hilft dabei, passende Angebote in der Nähe zu finden. Sollten alle Stricke reißen, kann man auch ganz einfach unter der Nummer 0228 / 24 99 93 54 anrufen und nach Hilfe suchen. Es wird ständig nach neuen Initiativen gesucht, um die digitale Kluft zu überbrücken.

Ein besonders spannendes Projekt ist „KILeo+: KI-Lernorte für und mit älteren Menschen“, das von der BAGSO ins Leben gerufen wurde. Hier werden neue Lernorte für ältere Menschen geschaffen, die sich mit KI-Anwendungen auseinandersetzen wollen. Das Angebot richtet sich besonders an Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte, die oft vom Zugang zu digitalen Technologien ausgeschlossen sind. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass auch diese Gruppen die Chancen der digitalen Welt für sich nutzen können.

Insgesamt wird hier in Erding und über die Grenzen hinaus viel unternommen, um älteren Menschen den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. Es bleibt spannend, was die Zukunft bringt – und vielleicht wird der nächste digitale Kaffee ja in einem der neuen Lernorte serviert!