Die Luft ist erfüllt von Veränderung, und zwar nicht nur im Wetter, sondern auch in der Diözese Eichstätt. Am 1. September wird es einen bemerkenswerten Personalwechsel geben: Pfarrvikar Kilian Schmidt verlässt Hilpoltstein, um im Pfarrverband Greding seinen Dienst anzutreten. Damit wird er Teil eines bunten Gefüges, das die Pfarreien Greding, Großhöbing, Heimbach, Obermässing, Röckenhofen und Untermässing umfasst. Ein aufregendes Kapitel für den 46-Jährigen, der seit 2024 in Hilpoltstein gewirkt hat.
Kilian Schmidt, der 2017 zum Priester geweiht wurde, kann auf eine interessante Reise in seiner Laufbahn zurückblicken. Seine erste Station war Allersberg, gefolgt von Rednitzhembach und Wendelstein, bevor er 2019 in Georgensgmünd und Röttenbach wirkte. Seit 2020 trägt er den Titel Pfarrvikar und hat sich in der Gemeinde Hilpoltstein einen Namen gemacht. Der Wechsel nach Greding wird für ihn eine neue Herausforderung sein, und man darf gespannt sein, wie er seine Ideen und Impulse dort einbringen wird.
Neuer Kaplan in Hilpoltstein
Doch nicht nur Schmidt wechselt, auch Kaplan Pascal Nduwayezu wird seine Zelte abbrechen. Der 34-Jährige stammt aus dem Partnerbistum Gitega in Burundi und hat in Eichstätt Theologie studiert. Nach seiner Weihe 2023 hat er sich als Kaplan im Pfarrverband Juraalb-Anlautertal bewährt. Ab September wird er die Lücke füllen, die Kilian Schmidt hinterlässt, und die Hilpoltsteiner dürfen sich auf frischen Wind freuen. Es ist spannend, wie Nduwayezu seine eigenen Erfahrungen und die kulturellen Hintergründe aus Burundi in seine neue Aufgabe einfließen lassen wird.
In der Welt der Priester gibt es noch einen weiteren Wechsel: Michael Polster wird ebenfalls am 1. September Pfarradministrator im Pfarrverband Illschwang-Kastl-Ursensollen. Der 38-Jährige tritt die Nachfolge von Johannes Arweck an, der seit 2020 die Geschicke des Pfarrverbands geleitet hat. Arweck wird zum 31. August beurlaubt und von seinen Aufgaben freigestellt. Polster, der 2018 zum Priester geweiht wurde, hat bereits ein bewegtes Leben hinter sich und wird nun zum ersten Mal die Verantwortung für einen pastoralen Raum selbstständig übernehmen. Sein Dienstsitz wird im Pfarrhaus in Ursensollen sein, und man darf gespannt sein, wie er die Traditionen seiner Heimat in die Gemeinde einbringen wird.
Traditionen und persönliche Wurzeln
Die Wurzeln von Michael Polster reichen bis in die Fränkische Schweiz zurück, wo er in Neunkirchen am Brand aufwuchs. Seine Kindheit war geprägt von Gottesdiensten mit seiner Großmutter, die ihm den Wunsch, Priester zu werden, nahegebracht haben. Diese Verbindung zu den Traditionen ist ihm wichtig, und er hat bereits einige Ortschaften besucht, um sich einen ersten Eindruck von den Pfarrkirchen zu verschaffen. Seine Erfahrung als Kaplan im Pfarrverband Berching und zuletzt in Hilpoltstein wird ihm sicherlich zugutekommen, wenn er in Greding antritt.
In einem Umfeld, das so reich an Traditionen und Gemeinschaftsgeist ist, wie es in der Diözese Eichstätt der Fall ist, sind solche Personalwechsel stets eine spannende Angelegenheit. Es bleibt abzuwarten, wie die neuen Gesichter in den Gemeinden aufgenommen werden und welche Impulse sie setzen werden. Die Vorfreude ist spürbar, und die kommenden Monate versprechen, eine interessante Zeit für die Gläubigen und die Gemeinden zu werden.
