Heute ist der 20.05.2026 und wir blicken auf ein bewegendes Ereignis im Bistum Eichstätt zurück. Vor wenigen Tagen wurden drei neue Priester geweiht, und das hat die Gemeinde hier in Eichstätt ganz schön aufgemischt! Die Luft war erfüllt von einer Mischung aus feierlicher Stimmung und ehrfürchtiger Erwartung, als die Neupriester, Reißmann, Scharnagl und Losev, ihre Berufung annehmen und gleichzeitig die Herzen der Gläubigen erreichen.
Der erste, der das Wort ergriff, war Rottler. Er sprach mit voller Überzeugung über die Berufung zum Priestertum. „Es ist ein Geschenk Gottes“, sagte er, „und eine Antwort des Menschen.“ Man konnte fast spüren, wie ihm die Worte aus der Seele flossen. Er erzählte, dass es oft wie eine innere Stimme ist, die ruft: „Du, ich brauche dich! Auf, hinter mir her!“ Ein Aufruf, der nicht nur das Ohr, sondern auch das Herz berührt. Es ist ein Weg voller Herausforderungen – Zweifel, Fragen, Unsicherheiten, die ja jeder von uns kennt, nur hier in einem ganz anderen Kontext.
Ein Dienst aus der Gemeinschaft
Rottler betonte die Bedeutung des priesterlichen Dienstes, der aus der Gemeinschaft der Gläubigen entsteht und gleichzeitig ihr dient. „Mit euch bin ich Christ, für euch bin ich Priester“, fasste er zusammen und ließ ein Gefühl von Verbundenheit spüren, das in der Luft lag. Die neue Generation von Priestern ist nicht nur aufgerufen, die Liebe Gottes zu verkünden, sondern sie auch erfahrbar zu machen – mit Wort und Tat. Das klingt fast wie eine Herausforderung, die sie mit offenen Armen annehmen.
Die beiden Neupriester, Reißmann und Scharnagl, stammen aus dieser Region und bringen ihre Wurzeln mit in den Dienst ein. Losev hingegen hat eine ganz andere Geschichte. Er kommt aus dem Großraum Moskau. Dort hat er, gegen den Willen seiner Eltern, zum katholischen Glauben konvertiert. Es war kein einfacher Weg für ihn, und die Schwierigkeiten in Russland führten ihn schließlich nach Deutschland. Hier hat er sein Studium in Eichstätt und an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz, nahe Wien, absolviert. Irgendwie ist das ein Zeichen für den mutigen Schritt, den er in seinem Leben gemacht hat, und das gibt seiner Berufung eine ganz besondere Tiefe.
Ein Blick in die Zukunft
Die Weihe dieser Priester ist nicht nur ein Ereignis für die, die direkt daran beteiligt sind. Es ist ein Lichtstrahl für die ganze Gemeinde. Priester, die bereit sind, den Glauben zu leben und weiterzugeben, sind essenziell in einer Zeit, in der die Fragen des Lebens oft unbeantwortet bleiben. Die Herausforderungen, vor denen sie stehen, sind vielfältig, doch ihre Entschlossenheit, mit der sie diesen Weg gehen, ist bewundernswert.
Die Gemeinschaft hier in Eichstätt ist bereit, diese neuen Priester auf ihrem Weg zu unterstützen. Es ist auch eine Einladung an alle, sich auf die Reise des Glaubens einzulassen, ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft. Die Worte von Rottler hallen weiter: „Mit euch bin ich Christ, für euch bin ich Priester“ – eine Botschaft, die nicht nur für die Priester, sondern für jeden von uns gilt.
