Sternstunden der Kulinarik: Eichstätts Staderer erobert die Gourmetwelt
Heute ist der 6.07.2026, und wir werfen einen Blick in das malerische Eichstätt, wo sich die kulinarischen Wogen glattziehen. Im Restaurant Staderer, unter der Leitung von Küchenchef Benjamin Schöneich, ist die Aufregung nach dem Erhalt des ersten Michelin-Sterns für die Stadt greifbar. Ein echter Grund zum Feiern! Am 23. Juni 2023 wurde dieser prestigeträchtige Stern verliehen, und er ist nicht nur für das Restaurant, sondern auch für die gesamte Region ein bedeutendes Zeichen der Wertschätzung.
Benjamin Schöneich, der erst im März 2023 die Küchenleitung übernahm, hat sich in der Gastronomie bereits einen Namen gemacht. Mit einer Leidenschaft, die er schon in der Schulzeit entdeckte, bringt er frischen Wind in die Küche des Staderer. Seine vorherige Erfahrung in renommierten Häusern wie dem „Hotel Bareiss“ und dem „Vendôme“ ist deutlich spürbar. Hier wird nicht nur gekocht, hier wird Kunst geschaffen! Die Menügestaltung ist eine gelungene Symbiose aus klassischer französischer Küche und asiatischen sowie japanischen Einflüssen – ein wahres Fest für die Sinne.
Regionalität und Kreativität
Ein Hauptfokus von Schöneich liegt auf der Regionalität. So wird beispielsweise Limousin-Lamm aus dem Altmühltal verwendet, was nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch den Geschmack der Heimat auf den Teller bringt. Das aktuelle 5-Gänge-Menü für 179 Euro ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Gerichte wie gezupfter Taschenkrebs oder der Bretonische Steinbutt versprechen Gaumenfreuden der Extraklasse. Und für die Vegetarier und Veganer gibt es ebenfalls eine kreative Auswahl – da bleibt wirklich niemand auf der Strecke!
Doch Schöneich ist nicht nur ein Meister am Herd, sondern auch ein Teamplayer. „Ohne mein Team wäre ich nichts“, sagt er. Die Bedeutung eines respektvollen und harmonischen Miteinanders in der Küche hat für ihn oberste Priorität. Er setzt auf eine Atmosphäre, in der keine Einschüchterung herrscht – einfach nur ein gutes Teamgefühl. In seiner Freizeit gönnt er sich bodenständige Gerichte, besonders die Frikadellen seiner Mutter – das ist der Stoff, aus dem Erinnerungen gemacht sind!
Ein Blick in die Zukunft
Die Frage nach einem zweiten Michelin-Stern schwebt im Raum, aber für Schöneich ist die tägliche Qualität der Speisen und das Erlebnis für die Gäste wichtiger. „Wir wollen, dass jeder sich wohlfühlt und keine Berührungsängste hat“, betont er. Ein Restaurantbesuch soll ein Genuss sein – für alle Sinne. Und in einer Zeit, in der es oft hektisch zugeht, bietet das Staderer einen Rückzugsort, in dem man die Ruhe und die Qualität regionaler Lebensmittel genießen kann. Schöneich, der zuvor sieben Jahre in Köln lebte, schätzt diese kleine Oase in Eichstätt sehr.
Ob auf der Suche nach einem besonderen Abendessen oder einem genussvollen Lunch – das Restaurant Staderer ist der Ort, an dem man erleben kann, wie aus Leidenschaft echte Kulinarik wird. Und wer weiß, vielleicht dürfen wir bald noch mehr von Benjamin Schöneich und seinem Team erwarten. Hier in Eichstätt gibt es mehr als nur einen Stern – hier gibt es ein ganzes Universum an Geschmack und Kreativität, das darauf wartet, entdeckt zu werden.
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