Heute, am 7. Mai 2026, steht ein ganz besonderer Abschied an. Jonas Fries, eine prägende Figur beim VfB Eichstätt, verlässt nach fast einem Jahrzehnt den Verein. Er wird künftig als spielender Co-Trainer beim SC Großschwarzenlohe aktiv sein. Ein Wechsel, der für viele wie ein kleiner Schock kommt, denn Fries hat nicht nur unzählige Spiele für Eichstätt bestritten, sondern auch ein Stück Vereinsgeschichte mitgeschrieben.
Im Gespräch vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison 2025/26 gegen den FC Bayern München II schwelgt er in Erinnerungen. „Es war eine unvergessliche Zeit, die mir immer in Erinnerung bleiben wird“, erzählt er mit einem Lächeln. Seit seinem Wechsel 2017 vom 1. FC Nürnberg II zum VfB Eichstätt hat der leidenschaftliche Spieler Höhen und Tiefen erlebt. Der Gewinn der Bayerischen Amateurmeisterschaft, aber auch die schmerzhaften Verletzungen prägten seinen Weg. „Ich habe alles gegeben, und die Unterstützung der Fans und des Vereins war immer da“, fügt er hinzu.
Ein Rückblick auf die Höhen und Tiefen
Fries war nicht nur ein Spieler auf dem Platz, er war eine Identifikationsfigur, ein Führungsspieler und schließlich auch Kapitän des Teams. „Es gab Umbruchphasen, da fühlte ich mich in eine Rolle gedrängt, die ich aber gerne angenommen habe“, reflektiert er. Stolz ist er auf die besten Platzierungen in der Vereinsgeschichte und die Teilnahme am DFB-Pokal. „Das waren Momente, die man nicht vergisst – wie das Spiel gegen TSV 1860 München oder das DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC“, schwelgt er in Erinnerungen.
Die Zahl über 200 Pflichtspiele spricht für sich. Aber auch die Menschen hinter den Kulissen haben ihn geprägt. Trainer wie Benjamin Schmidramsl und Florian Grau hinterließen bleibende Eindrücke. „Es war eine tolle Zeit mit großartigen Mitspielern“, sagt er. Und trotz der Rückschläge hat er nie daran gedacht, aufzuhören. Die Liebe zum Spiel war und ist ungebrochen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung, die Kombination aus Spiel und Trainerrolle ist spannend“, so Fries.
Der Abschied fällt schwer
Dennoch, der Abschied von Eichstätt wird ihm schwerfallen. „Es ist nicht einfach, nach all den Jahren zu gehen“, räumt er ein. Im letzten Heimspiel gegen Buchbach plant er, ein letztes Mal für die Eichstätter aufzulaufen. „Ich möchte mich von den Fans verabschieden und ihnen für die unglaubliche Unterstützung danken“, sagt er. Seine Zeit in Eichstätt war geprägt von Freundschaften, Herausforderungen und unvergesslichen Momenten, die er mit Sicherheit vermissen wird.
Die Entscheidung, den VfB Eichstätt zu verlassen, war alles andere als leicht. Doch mit einem Blick auf die kommenden Aufgaben beim SC Großschwarzenlohe, überwiegt die Vorfreude. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, auch wenn die Erinnerungen an Eichstätt immer ein Teil von mir bleiben werden.“ Ein wahrer Fußballer, der mit vollem Herzen für seinen Verein gelebt hat, geht nun neue Wege. Man darf gespannt sein, wie sich Jonas Fries in seiner neuen Rolle entwickeln wird.
