Gabriele Gien: Ein neues Kapitel für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Heute ist der 6.05.2026 und in Eichstätt gibt es Grund zur Freude: Gabriele Gien bleibt Präsidentin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Bei der turnusgemäßen Wahl wurde sie konkurrenzlos bestätigt – ein Zeichen des Vertrauens, das nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Ihr Weg an die Spitze der einzigen katholischen Universität im deutschen Sprachraum war alles andere als geradlinig, aber sie hat es mit Bravour gemeistert.
Seit dem 1. Oktober 2016 lenkt Gien die Geschicke der KU. Zuvor war sie zwei Jahre kommissarisch im Amt, und man muss sagen, das hat sie ganz schön gerockt! Unter ihrer Führung erlangte die Universität zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Titel „Beliebteste Universität in Deutschland“ von „Studycheck“. Und nicht zu vergessen: 2023 wurde die KU in die Deutsche Forschungsgemeinschaft aufgenommen – das spricht Bände über die Qualität der Lehre und Forschung hier.
Die nächsten Schritte
Gabriele Gien wird am 1. Oktober ihre dritte Amtszeit antreten. Ihre Pläne sind ambitioniert, insbesondere die Verhandlungen mit dem kirchlichen Träger und dem Freistaat Bayern zur Finanzierung der Universität über 2028 hinaus. 2023 hat es etwas gekriselt zwischen Staat und Kirche bezüglich der finanziellen Mittel, doch beide Seiten haben sich klar zur Zukunft der KU bekannt. Es ist ein bisschen wie in einer guten Beziehung: Man muss immer wieder aneinander arbeiten, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.
Die Wurzeln der KU reichen tief in die Geschichte zurück. Gegründet wurde sie 1980 vom Vatikan, ihre Ursprünge liegen aber in einem Priesterseminar aus dem Jahr 1564 und einer Lehrerausbildungsstätte aus 1835. Es ist fast schon poetisch, dass Kardinal Joseph Ratzinger, der später als Papst Benedikt XVI. in die Geschichtsbücher einging, maßgeblich an der Gründung beteiligt war. Diese Tradition trägt Gabriele Gien mit Stolz weiter und bringt frischen Wind in die Institution.
Eine beeindruckende Karriere
Geboren am 11. Januar 1962 in München, hat Gien einen beeindruckenden Werdegang hinter sich. Nach ihrer Promotion 1995 in Deutschdidaktik übernahm sie 2009 den Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der KU. Ihre Rolle als Vizepräsidentin und Vorsitzende des Senats in den Jahren 2013/14 gab ihr die nötige Erfahrung, um die Herausforderungen der Präsidentschaft mit Geschick zu meistern. Lustigerweise gab es vor ihrem Amtsantritt einige Personalquerelen, die sie jedoch mit Bravour überstanden hat.
Privat wohnt Gien in Augsburg, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Ihre Familie gibt ihr den Rückhalt, den sie braucht, um sich den Herausforderungen des Universitätslebens zu stellen. Mit einer Mischung aus Herz und Verstand zeigt Gien, wie wichtig es ist, die Balance zwischen Beruf und Privatleben zu halten – eine wahre Meisterin ihrer Zunft!
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