Am 1. Juli 2026 feiert der Bundesfreiwilligendienst (BFD) sein 15-jähriges Bestehen, und das ist wahrlich ein Grund zum Feiern! In der Diözese Eichstätt hat der BFD seit 2011 beachtliche 662 Menschen dazu bewegt, sich in katholisch-sozialen Einrichtungen zu engagieren. Sarah Strasser, die Koordinatorin beim Diözesan-Caritasverband Eichstätt, hebt die Erfolgsfaktoren des BFD hervor. Es ist spannend zu sehen, dass unter den Freiwilligen ein leichtes Übergewicht der Frauen herrscht. Mehr als 500 der Freiwilligen sind unter 27 Jahre alt, während es auch einige, die über 50 sind, gibt – ein echtes Miteinander der Generationen!

Die Bandbreite der Altersgruppen ist beeindruckend. Der jüngste Freiwillige war erst 15 Jahre alt, während der älteste stolze 69 Jahre zählte. Fast 60 von ihnen nutzen den BFD als Sprungbrett für ihre berufliche Zukunft oder eine Ausbildung. So viel Engagement ist bemerkenswert! Momentan hat die Caritas im Bistum Eichstätt etwa 50 Plätze in rund 50 Einsatzstellen, wobei durchschnittlich 95 Prozent dieser Plätze belegt sind. Aktuell sind 55 Freiwillige in etwa 30 Einsatzstellen aktiv.

Herausforderungen und Unterstützung

Doch nicht alles läuft rund. Einige Einrichtungen, insbesondere in der Behindertenhilfe und in Kitas, haben Schwierigkeiten, die Kosten von etwa 800 Euro pro Dienstleistenden zu stemmen. Das ist schon eine Hausnummer! Die Freiwilligen hingegen erhalten ein Taschen-, Wohn- und Verpflegungsgeld von 825 Euro. Sarah Strasser unterstützt ein Positionspapier mit dem Titel „Vision 2030“, das einen Rechtsanspruch auf einen BFD-Platz sowie höhere staatliche Zuschüsse fordert. Ein mutiger Schritt, der die Zukunft des BFD sichern könnte!

Interessant ist auch, dass von den 662 BFDlern etwa 150 „Incoming-Freiwillige“ aus dem Ausland waren. Der Trend zu mehr internationalen Freiwilligen ist zu spüren, allerdings gibt es begrenzte Unterkünfte. Einheimische Freiwillige suchen oft nach Orientierung oder einer Überbrückung, während die Incoming-Freiwilligen häufig einen Ausbildungsplatz in der Pflege anstreben. Die Motive sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst!

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Zufriedenheit und psychische Gesundheit

Die Zufriedenheit unter den Freiwilligen ist hoch, dennoch gibt es eine alarmierende Entwicklung: Immer mehr junge Freiwillige klagen über psychische Beschwerden. Das lässt einen nachdenklich zurück. Hier ist intensive Begleitung gefragt, vielleicht auch neue Teilzeitmodelle, um den Bedürfnissen der Freiwilligen besser gerecht zu werden.

Im digitalen Zeitalter sind auch die Datenverarbeitung und der Datenschutz nicht zu vernachlässigen. Wie auf der Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu lesen ist, werden Daten zur Verbesserung der Webseitenstruktur und Gestaltung verarbeitet. Die Einwilligung zur Datenverarbeitung kann jederzeit widerrufen werden, was den Nutzern ein gewisses Maß an Kontrolle über ihre Daten gibt. Diese Transparenz ist wichtig, um das Vertrauen in solche Dienste zu stärken.

Der BFD ist mehr als nur ein Dienst; er ist eine Brücke in die Zukunft, eine Möglichkeit, das eigene Leben und das Leben anderer zu bereichern. Und das ist doch ein schönes Ziel! Die Vielfalt und das Engagement der Freiwilligen machen den BFD zu einem unverzichtbaren Teil unserer Gesellschaft.

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