Zug um Zug: Wie zwei Studenten die Bahnreise revolutionieren
Heute ist der 29.05.2026, und in Ebersberg gibt es Grund zur Freude! Zwei kreative Köpfe, Patrick Trepte aus Baldham und Justin Räker aus Bielefeld, haben die iOS-App „Railwise“ entwickelt. Diese App ist nicht nur ein praktisches Werkzeug für Bahnreisende, sondern auch das Ergebnis einer spannenden Reise, die in China begann. Dort hatten die beiden Studenten Schwierigkeiten, pünktlich zum Flughafen zu gelangen. Wer kennt das nicht? Die App analysiert historische Verspätungsdaten und zeigt, wie zuverlässig die Bahnverbindungen sind. Ist das nicht genial?
Innerhalb eines Monats hat die App bereits über 3000 Downloads erreicht und ist inzwischen sogar in die Top 20 der kostenlosen iOS-Reise-Apps in Deutschland aufgestiegen. Und das alles, während die beiden jungen Entwickler ihre Masterarbeiten über „Railwise“ schreiben. Die Idee wurde im November 2025 geboren, die ersten Prototypen folgten im Dezember, und im Januar und Februar 2026 konnten sie eine Testversion auf den Markt bringen. Man könnte sagen, das war ein echter Sprint!
Die Features von Railwise
Railwise ist mehr als nur eine einfache Fahrplanauskunft. Die App bietet Echtzeitinformationen zu Verspätungen, Gleiswechseln, Zugausfällen und dem eingesetzten Wagenmaterial. Das alles wird durch die Analyse öffentlicher Datenquellen möglich, was den Nutzern hilft zu erkennen, dass Züge morgens häufig pünktlicher sind als abends. Eine interessante Erkenntnis, die vielleicht die Reiseplanung der Nutzer beeinflussen könnte.
Außerdem hat Railwise das Potenzial, den Reisenden noch mehr zu bieten. Langfristig sind Premiumfunktionen für Vielnutzer geplant. Das wäre doch eine feine Sache für alle, die regelmäßig mit der Bahn unterwegs sind! Die Studenten verbringen täglich mehrere Stunden an ihrem Start-Up, was natürlich nicht ohne Auswirkungen auf ihr Studium bleibt. Aber hey, wer braucht schon Schlaf, wenn man die Zukunft der Bahnreisen gestalten kann?
Technologie hinter Railwise
Im Hintergrund nutzt Railwise Technologien, die auch bei der Deutschen Bahn zum Einsatz kommen. Die Reisenden benötigen rechtzeitige Informationen über Abfahrts- und Ankunftszeiten von Zügen, und genau das wird durch moderne Prognosetechniken verbessert. Die sogenannte RI-Prognose (Reisendeninformation) nutzt Big Data und Künstliche Intelligenz, um Ankunfts- und Abfahrtszeiten präzise zu berechnen. Dabei werden verschiedene Datenquellen wie der Kundenfahrplan und Ist-Informationen aus Netz-Meldeanlagen verwendet.
Diese Technologien ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Verspätungen und deren Änderungen. Das ist besonders wichtig, da Verspätungen oft durch andere Züge verursacht werden und eine präzise Prognose für gängige Verkehrssituationen wie Zugfolgekonflikte erlaubt. Seit 2018 wird die RI-Prognose erfolgreich eingesetzt und bietet eine verlässliche Live-Reisebegleitung. Das klingt fast wie ein Zaubertrick, oder?
Die Kombination aus innovativer App-Entwicklung und moderner Prognosetechnologie könnte die Art und Weise, wie wir Bahnreisen erleben, revolutionieren. Wer hätte gedacht, dass zwei Studenten aus Bayern und Bielefeld so viel bewegen können? Bleibt nur zu hoffen, dass Railwise weiterhin so erfolgreich bleibt und den Reisenden hilft, ihre Bahnreisen stressfreier zu gestalten.


