Heute ist der 17.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, die trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds ein bemerkenswert stabiles Geschäftsjahr 2025 hinter sich hat. Die weltweiten geopolitischen Unsicherheiten haben zwar ihre Schatten geworfen, doch die Kreissparkasse hat sich gut geschlagen und kann auf einen Anstieg des Kundengeschäftsvolumens um 2,4 % verweisen. Das sind satte 632 Millionen Euro, die auf rund 27,2 Milliarden Euro anwachsen. Da kann man schon mal ein Gläschen auf die Bilanz erheben!

Die Kundeneinlagen haben ebenfalls einen Aufschwung erfahren: Sie wuchsen um 1,4 % auf 11,3 Milliarden Euro. Das zeigt, dass die Menschen trotz aller Unsicherheiten Vertrauen in ihre Bank haben. Der Kreditbestand liegt stabil bei rund 10,4 Milliarden Euro und die Nachfrage nach Krediten hat im vierten Quartal spürbar angezogen. Besonders Kommunen, Immobilien- und Unternehmenskunden sowie private Baufinanzierungen haben das Interesse geweckt – das ist doch mal eine positive Nachricht!

Finanzielle Highlights und digitale Innovationen

Ein weiterer Lichtblick ist der Zinsüberschuss, der von 195 auf 200 Millionen Euro gestiegen ist. Das zeigt, dass die Kreissparkasse geschickt wirtschaftet. Der Provisionsüberschuss blieb stabil bei 69 Millionen Euro, was nicht selbstverständlich ist in Zeiten, in denen der Markt droht, ins Wanken zu geraten. Allerdings sind die Verwaltungsaufwendungen auf 153 Millionen Euro gestiegen – hauptsächlich durch Lohnerhöhungen und IT-Investitionen, die für die Zukunft unabdingbar sind.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 3,7 Millionen Euro, was ein kleines, aber wichtiges Sicherheitsnetz darstellt. Nach Steuern und Rücklagenstärkung schließt die Bilanz mit einem erfreulichen Jahresergebnis von 22,9 Millionen Euro, das in die Rücklagen fließt. Und das ist nicht alles: Rund 36 Millionen Euro wurden als Steuerzahlungen geleistet, darunter 17 Millionen Euro Gewerbesteuer. Damit zeigt die Kreissparkasse auch Verantwortung gegenüber der Region.

Ein spannender Aspekt sind die digitalen Angebote, die weiterentwickelt wurden. Das Bezahlsystem Wero hat bereits 4 Millionen Nutzer gewonnen, und die Kooperation mit PAYBACK ermöglicht den Kunden das Sammeln von Punkten beim Bezahlen. Auch das mobile Wertpapierdepot „S-Neo“, das im Juli 2026 gelauncht werden soll, verspricht frischen Wind in die digitale Finanzwelt.

Engagement für die Region

Besonders erfreulich ist das Engagement der Kreissparkasse für soziale Projekte: Über 1,1 Millionen Euro flossen in Spenden- und Sponsoringmaßnahmen für mehr als 500 Vereine, Schulen und soziale Initiativen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Aktion „Spenden statt Weihnachtskarten“, die 100.000 Euro für 98 Grundschulen bereitstellte. Auch die Sparkassenstiftungen haben mit 260.000 Euro für 58 Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales ordentlich zugelangt.

Das Planspiel Börse, an dem rund 2.405 Teilnehmende aus der Region mit viel Enthusiasmus teilnahmen, ist ein weiterer Beweis für die Finanzbildung, die die Kreissparkasse fördert. Es ist schön zu sehen, wie die Bank nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch aktiv zur Bildung und Entwicklung der Gesellschaft beiträgt.

Die Zahl der Beschäftigten und Auszubildenden ist um mehr als 50 Personen gestiegen, was zeigt, dass die Kreissparkasse nicht nur ihre Geschäfte verantwortungsvoll führt, sondern auch als Arbeitgeber in der Region geschätzt wird. Vorstandsvorsitzender Andreas Frühschütz blickt optimistisch in die Zukunft und rechnet für 2026 mit einer stabilen Entwicklung und einer Ertragslage auf Vorjahresniveau. Das klingt alles vielversprechend – wir sind gespannt, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden!