Heute ist der 25.05.2026 und die Natur steht wieder einmal im Mittelpunkt – in Donau-Ries war kürzlich die Mitgliederversammlung der BN-Kreisgruppe eine aufschlussreiche Angelegenheit. Vorsitzender Alexander Helber hatte viel zu berichten, und das nicht ohne Grund. Der Fokus lag auf dem Erwerb einer Wiese und eines Ackers im Oberndorfer Ried. Ein Schritt in die richtige Richtung, um Lebensräume für den Brachvogel, Kiebitz und Wachtel zu schaffen. Solche Maßnahmen sind dringend nötig, denn die Natur braucht unsere Unterstützung mehr denn je!

Besonders bemerkenswert war die Vorstellung von Marc Burggraf, der als neuer Gebietsbetreuer für das östliche Donauried ernannt wurde. Das klingt nach frischem Wind in der Naturschutzarbeit. Auch die Verabschiedung von Gerda Fischer, die über 40 Jahre lang die Finanzen der Gruppe verwaltete, war ein emotionaler Moment. Sie wurde zur Ehrenschatzmeisterin ernannt und erhielt die goldene Nadel des Landesverbands für ihre besonderen Verdienste. Respekt! Zudem wurde Angelika Angermeyer als neue Kassiererin gewählt und die 50-jährige Mitgliedschaft von Lydia Schneller gewürdigt.

Ein Blick auf die Herausforderungen

Ein Thema, das viele aufhorchen ließ, war der Vortrag von BN-Regionalreferent Thomas Frey. Er äußerte sich kritisch über die aktuellen Beschleunigungsgesetze in Deutschland, die darauf abzielen, das Bauen im Außenbereich zu erleichtern. Diese „Bau-Turbo“-Mentalität könnte fatale Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit unserer Landschaften haben. Frey warnte vor dem Abbau bewährter Umweltschutzstandards und verwies auf die europaweite Kampagne „Hands off nature“, für die der BN Unterschriften bis zum Sommer sammelt. Es ist klar: Wir müssen als Stimme für die Natur zusammenstehen.

In einer Zeit, in der der Druck auf unsere natürlichen Ressourcen wächst, sind solche Stimmen von unschätzbarem Wert. Es ist nicht nur wichtig, dass wir uns um unsere Umwelt kümmern, sondern dass wir auch aktiv werden – sei es im Kleinen oder im Großen. Ein Beispiel dafür wird die Landesgartenschau 2028 in Rottweil sein. Hier wird ein Gemeinschaftsprojekt mit Bürgerengagement angestrebt, das darauf abzielt, bedeutende Flächen für die Dauernutzung aufzuwerten und eine grüne Verbindung zu schaffen. Das klingt ja schon fast nach einem kleinen Paradies!

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Die Landesgartenschau als Vorzeigeprojekt

Mit rund 78 Millionen Euro Investitionen wird die Landesgartenschau in Rottweil sicherlich ein Highlight. Über 30 Millionen Euro davon kommen aus Förderprogrammen, was zeigt, wie ernst es die Verantwortlichen mit der Renaturierung des Neckars meinen. Es wird neue barrierefreie Wege und Brücken geben, die die Innenstadt mit dem Neckar und dem Gewerbepark Neckartal verbinden. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Die Teilnahme von Privatpersonen, Vereinen, Schulen und Organisationen verspricht ein abwechslungsreiches Programm und eine tolle Atmosphäre. Auch der landschaftsarchitektonische Wettbewerb für das Kerngelände hat bereits viele kreative Entwürfe hervorgebracht. Der Siegerentwurf von A24 landschaft aus Berlin wird sicher viele begeistern. Es wird also nicht nur um bunte Blumen und schöne Parks gehen, sondern auch um lebendige Gemeinschaften und nachhaltige Lösungen für die Zukunft.

Egal, ob es um lokale Naturschutzprojekte oder große Veranstaltungen wie die Landesgartenschau geht, die Themen, die uns beschäftigen, sind vielfältig und wichtig. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Initiativen entwickeln und ob wir den Herausforderungen der Zeit gerecht werden können. Eines ist sicher: Ohne unser Engagement wird es nicht funktionieren!