Finanzielle Impulse für die Dörfer: Bayerns Städtebauförderung bringt frischen Wind in Donau-Ries
Heute ist der 20.05.2026, und während die Sonne über den malerischen Orten im Landkreis Donau-Ries aufgeht, gibt es spannende Nachrichten: Sieben Gemeinden dürfen sich über eine kräftige Finanzspritze aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm freuen. Über eine Million Euro fließen in die Region, um die Ortskerne lebendig zu halten, die nachhaltige Entwicklung voranzutreiben und den Klimaschutz zu stärken. Das sind doch mal Gründe zum Feiern!
Das Programm, das seit 1974 besteht, ist speziell für kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum konzipiert. Dabei handelt es sich ausschließlich um Landesfinanzhilfen, die auf einer soliden gesetzlichen Grundlage – dem Bayerischen Haushaltsgesetz – basieren. Die Fördersumme ist nicht nur ein schöner Betrag, sondern auch ein wichtiges Zeichen dafür, dass der ländliche Raum nicht abgehängt wird. Die größte Fördersumme in unserer Region geht mit 660.000 Euro an die Neugestaltung der Buchdorfer Ortsmitte. Hier wird ein Bürgerzentrum unterstützt, das sich den Mehrkosten stellt – was für eine tolle Initiative!
Vielfältige Projekte in der Region
Doch nicht nur Buchdorf profitiert. Auch Oberndorf kann sich über 80.000 Euro freuen, um das ehemalige Raiffeisen-Volksbank-Gebäude in eine Arztpraxis und Wohnraum umzuwandeln. Ein echter Gewinn für die Gemeinschaft! Kaisheim erhält 30.000 Euro für eine Wegeverbindung, die sicherlich viele Fußgänger und Radfahrer begeistern wird. In Mönchsdeggingen gibt’s 240.000 Euro für die Erneuerung des Anton-Jaumann-Platzes und Machbarkeitsstudien für leerstehende Gebäude – ein Schritt in die richtige Richtung, um den Leerstand zu bekämpfen.
Aber das ist noch lange nicht alles! Deiningen kann sich über 30.000 Euro für Erneuerungsmaßnahmen freuen, einschließlich eines Wettbewerbs für Mehrgenerationenwohnen. Hainsfarth erhält 40.000 Euro für einen städtebaulichen Wettbewerb für die Ortsmitte und kleinere Straßenbaumaßnahmen. Und auch Möttingen kommt nicht zu kurz: 30.000 Euro gibt’s zur Stärkung des Fuß- und Radverkehrs. Das sind alles Maßnahmen, die das Leben in den Dörfern ganz klar aufwerten und zukunftsfähig machen.
Die Stimme der Politik
Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler von der CSU hat das Thema ebenfalls aufgegriffen und betont, wie wichtig diese Förderung für die Erhaltung von Stadt- und Ortskernen ist. “Es ist entscheidend, dass wir die lebendigen Strukturen in unseren Gemeinden stärken”, sagt er. Und Digitalminister Fabian Mehring hebt die Herausforderungen hervor, die vielen Kommunen durch Wetterextreme und Leerstände gegenüberstehen. Da ist es umso wichtiger, dass solche Förderungen ins Leben gerufen werden.
Die Förderungen umfassen eine breite Palette an Gesamtmaßnahmen: Sanierungs-, Entwicklungs-, Soziale Stadt-, Stadtumbau- und Erhaltungsmaßnahmen sind nur einige Beispiele. Besonders Gemeinden mit überschaubarem Erneuerungsbedarf können von den Förderungen profitieren. Mehr noch, die Initiativen zielen darauf ab, Flächen zu schonen und bestehende Strukturen zu revitalisieren. Das Motto „Innen statt Außen“ könnte nicht passender sein.
Insgesamt zeigt sich, dass die Entwicklung in Donau-Ries nicht stillsteht. Die Herausforderungen sind groß, aber mit der Unterstützung des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms wird der Weg in eine nachhaltige, zukunftsfähige und lebenswerte Umgebung geebnet. Die Bürger dürfen sich auf neue Perspektiven freuen, und das ist nicht nur eine frohe Botschaft, sondern auch ein Grund zur Hoffnung für die kommenden Jahre.


