Heute ist der 8.06.2026 und im schönen Donau-Ries gibt es wieder Neuigkeiten, die nicht nur die Gemüter der Bürgerinnen erhitzen, sondern auch die gesamte Region betreffen. Ein neues Ranking des Deutschen Instituts für Wirtschaft (IW) zur Daseinsvorsorge in deutschen Kommunen hat die Lage im Landkreis Donau-Ries ans Licht gebracht. Leider sieht es für viele Gemeinden nicht gerade rosig aus. Während einige Orte glänzen, gibt es auch die Schattenseiten, die einem schon die Laune verderben können.

Die Untersuchung zeigt, dass zahlreiche Gemeinden im Landkreis Donau-Ries schwach abschneiden. Besonders betroffen ist die Gemeinde Forheim, die mit einem bescheidenen Rang von 10.635 den letzten Platz im Landkreis belegt und als „sehr schlecht“ eingestuft wird. Bürgermeister Andreas Bruckmeier äußert sich kritisch über die Untersuchung und bezeichnet sie als unzureichend. „Städtisches Denken wird hier auf das Land übertragen“, so seine Meinung. Die Liste der weiteren Gemeinden, die nicht besser dastehen, ist lang: Maihingen, Munningen, Daiting, Rögling, Wolferstadt, Amerdingen, Fünfstetten, Marxheim, Fremdingen, Tagmersheim, Otting, Huisheim, Wechingen und Holzheim sind nur einige Beispiele, die ebenfalls in die Kategorie „schlecht“ fallen.

Schwache Leistungen und Lichtblicke

Insgesamt werden 14 Kommunen im Landkreis als „schlecht“ bewertet, was etwa zwei Drittel der Gemeinden betrifft. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass Asbach-Bäumenheim mit der besten Platzierung im Landkreis (Rang 1472) auftrumpfen kann. Ein kleiner Lichtblick gibt es auch für Mertingen, das als einzige Gemeinde mit einer relativ guten Mobilitätsbewertung glänzt (Platz 2805). In der Stadt Donauwörth, die immerhin ICE-Halt hat, sieht es allerdings nicht viel besser aus als bei vielen anderen. Trotz der zentralen Lage belegt sie einen Platz, der die Bürgerinnen nicht gerade ins Schwärmen bringt.

Wenn man sich die Daseinsvorsorge in Donauwörth und Nördlingen anschaut, wird man überrascht sein. Während Donauwörth als „sehr gut“ eingestuft wird (Platz 1532), hat Nördlingen mit Platz 2235 immerhin noch eine „gute“ Bewertung erhalten. Besonders im Gesundheitsbereich kann Oettingen mit einem deutschlandweiten Rang von 31 glänzen – das ist schon eine Ansage! Wer hätte gedacht, dass wir hier im ländlichen Bayern so gute Leistungen bringen können? Ein Blick über die Grenzen hinaus zeigt, dass Haar bei München die beste Daseinsvorsorge in Deutschland hat, während das beschauliche Hirschthal in Rheinland-Pfalz den letzten Platz belegt.

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Der Vergleich zwischen Stadt und Land

Die Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Regionen sind deutlich. Hier in der Region Donau-Ries merkt man das ganz klar. Während die größeren Städte oft mit einer besseren Infrastruktur punkten, haben kleinere Gemeinden oft mit finanziellen Engpässen und weniger Angeboten zu kämpfen. Bruckmeier bringt es auf den Punkt: Die Untersuchung spiegelt nicht die Realität wider, in der viele Bürgerinnen leben. Es ist wichtig, dass die Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung nicht in Vergessenheit geraten.

Die Diskussion über die Daseinsvorsorge wird uns sicherlich noch eine Weile beschäftigen. Auch wenn die Zahlen und Rankings eine gewisse Realität zeigen, geht es letztlich um viel mehr. Es geht um Lebensqualität, um die Zukunft der Gemeinden und vor allem um die Menschen, die dort leben. Wie die Dinge weitergehen werden, bleibt abzuwarten – eines ist sicher: Die Bürgerinnen im Donau-Ries wollen mehr als nur eine Platzierung im Ranking!