Heute ist der 8.05.2026 und in Donau-Ries gibt es Neuigkeiten, die einem die Sprache verschlagen können! Ein Vorfall auf der Staatsstraße hat nicht nur einen Bauarbeiter leicht verletzt, sondern auch die Frage aufgeworfen, wie aufmerksam Autofahrer eigentlich sind. Am Donnerstagnachmittag, genauer gesagt gegen 16 Uhr, war die Baustelle ein Schauplatz, den man besser hätte meiden sollen. Ein 34-jähriger Straßenbauer, der dort mit seinen Arbeiten beschäftigt war, wurde von einem 64-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis Donau-Ries angefahren. Und das, obwohl die Strecke absichtlich gesperrt war!

Der Autofahrer, der mit seinem Sprinter in Richtung Dünzlau unterwegs war, schob kurzerhand die Absperrung zur Seite und fuhr einfach weiter. Irgendwie unverständlich, oder? Nach rund drei Kilometern drehte der Mann um – vielleicht fiel ihm ein, dass das nicht ganz regelkonform war? Der Bauarbeiter, der den Vorgang beobachtet hatte, versuchte verzweifelt, den Fahrer aufzuhalten, indem er ihm den Weg versperrte. Doch der Autofahrer hielt nur kurz an, forderte den Bauarbeiter auf, den Weg freizumachen, und setzte dann seine Fahrt fort. Das hätte auch schiefgehen können!

Ein verletzter Bauarbeiter und ein verfolgter Autofahrer

Der Bauarbeiter musste ausweichen und wurde dabei an der Hand gestreift – ein leichtes Verletzungsrisiko, aber dennoch unangenehm. Man kann sich vorstellen, wie frustrierend das für ihn gewesen sein muss. Der Geschädigte, von einem Adrenalinschub gepackt, verfolgte den Autofahrer und informierte die Polizei. Die Beamten waren schnell zur Stelle und konnten den 64-Jährigen schließlich in Nassenfels anhalten. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Vielleicht wird das für ihn eine Lehre sein – oder auch nicht. Wer weiß das schon?

In unserer hektischen Zeit, in der viele es eilig haben und die Regeln oft nur als Vorschläge betrachten, sollten wir uns vielleicht öfter fragen: Wie achtsam sind wir im Straßenverkehr? Solche Vorfälle sind nicht nur ärgerlich, sie können auch schwerwiegende Folgen haben. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, seien es Autofahrer, Fußgänger oder Bauarbeiter, sollte immer an erster Stelle stehen.

Es bleibt zu hoffen, dass solche Missgeschicke im Straßenverkehr nicht zur Gewohnheit werden. Vielleicht sollten wir uns alle ein wenig mehr anstrengen, um unser Umfeld und die Regeln, die uns schützen, zu respektieren. Denn letztlich profitieren wir alle davon, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, die Straßen ein Stück sicherer zu machen.