Klarinettenzauber aus Landau: Veronika Troiber gewinnt Bundeswettbewerb
Es gibt Momente im Leben, die einfach unvergesslich bleiben – und genau so ein Moment war für Veronika Troiber aus Landau der bundesweite Klarinettenwettbewerb der Deutschen Klarinettengesellschaft, der am vergangenen Wochenende in Wetzlar stattfand. Die talentierte Jungstudentin der Musikhochschule München gewann nicht nur den ersten Preis, sondern überzeugte die Jury auch mit ihrer Interpretation von „Fantasia La Traviata“ von Donato Lovreglio und dem Quartett op. 4 in c-Moll von Bernhard Henrik Crusell. Ein wahrlich bemerkenswerter Erfolg für die junge Musikerin!
Veronika, die das Gymnasium Landau und das Bruckner-Gymnasium in Straubing besucht, zeigt mit ihrem Sieg, dass sie nicht nur in der Schule, sondern auch auf der musikalischen Bühne glänzen kann. Der Wettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, gliederte sich in zwei Wertungsrunden: ein solistisches Vorspiel und ein Kammermusikstück. Im Konzertsaal der Musikschule Wetzlar hatten die ausgezeichneten Musiker die Möglichkeit, ihre Wettbewerbsprogramme beim Preisträgerkonzert zu präsentieren. Veronika durfte dabei ihr Soloprogramm und das Kammermusikstück gemeinsam mit Musikern aus Mainz aufführen.
Ein Sprungbrett für die Zukunft
Der Gewinn dieses Wettbewerbs ist mehr als nur eine Auszeichnung; er stellt einen entscheidenden Meilenstein in Veronikas musikalischer Laufbahn dar. Der Klarinettenwettbewerb, der seit 2012 ausgetragen wird und in seiner nächsten Auflage 2026 zum siebten Mal stattfinden wird, hat sich als Plattform für aufstrebende Talente etabliert. Hier können Jugendliche und junge Erwachsene bis 19 Jahre ihr Können auf hohem Niveau zeigen – und das oft in Begleitung hochkarätiger Profimusiker. Kammermusik spielt eine zentrale Rolle, und Veronika war keine Ausnahme, in dieser Finalrunde.
Die Jury, bestehend aus namhaften Musikern wie Prof. Johannes Gmeinder von der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig, Michael Schmidt vom Staatstheater Darmstadt und Travis W. Meisner von der Wetzlarer Musikschule, hatte die schwere Aufgabe, die besten Talente auszuwählen – und Veronika hat es geschafft!
Ein Blick in die Zukunft
Die Atmosphäre während des Wettbewerbs war geprägt von Aufregung und Nervosität, aber auch von einem Hauch von Freude und Kammermusik, die die Herzen der Zuhörer berührte. Der Kammermusikteil, der unter anderem das Quartett von Bernhard Crusell für Klarinette und Streichtrio umfasst, war mit Unterstützung von renommierten Musikern wie Prof. Benjamin Bergmann (Violine, Hochschule für Musik Mainz) ein wahrer Genuss.
Veronika Troiber ist ein Beispiel dafür, dass Leidenschaft und Talent Hand in Hand gehen können. Während sie sich auf ihre musikalische Karriere konzentriert, bleibt sie dabei immer am Puls der Zeit – und das nicht nur in der Musik, sondern auch in ihrer schulischen Ausbildung. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für diese talentierte Klarinettistin bereithält.


