Krankheitstage im Sommer: Warum Aichach-Friedberg die Erfolgsformel hat
Heute ist der 9.07.2026 und in Dillingen an der Donau zeigt sich der Sommer von seiner besten Seite. Bei all der Sonne könnte man fast vergessen, dass nicht alles so rund läuft, wie wir uns das wünschen. Ein Blick auf die Krankmeldungen in der Region Augsburg und Umgebung zeigt, dass es auch in diesen Zeiten Herausforderungen gibt. 2025 haben die Beschäftigten hier ganz unterschiedliche Fehlzeiten zu verzeichnen.
Die Stadt Augsburg liegt mit 21,31 Krankheitstagen pro Beschäftigtem leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 19,2 Tagen. Ein bisschen wie der kleine Bruder, der immer ein wenig zu spät kommt, aber immerhin da ist! Der Landkreis Augsburg hat mit 20,54 Tagen zwar auch einen über dem Landesdurchschnitt, bleibt aber hinter der Stadt zurück. Auf der anderen Seite des Spektrums steht der Landkreis Aichach-Friedberg mit 18,17 Krankheitstagen, der damit unter dem bayerischen Durchschnitt liegt. Erstaunlich, oder? Besonders der niedrige Krankenstand von 4,98 Prozent in Aichach-Friedberg ist bemerkenswert – eines der niedrigeren Werte in Schwaben. Man fragt sich, was die dort so anders machen.
Ursachen für die Fehlzeiten
Die Hauptursachen für die Abwesenheit am Arbeitsplatz sind vielfältig, doch ein paar Muster zeichnen sich ab. Muskel- und Skelettsystemprobleme machen satte 22 Prozent der Fehltage aus, gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 19 Prozent. Psychische Erkrankungen sind mit 17 Prozent ebenfalls ein großes Thema, und Verletzungen sowie Vergiftungen fügen sich mit 11 Prozent in die Liste ein. Zumindest zwei Drittel aller Krankheitstage lassen sich also auf diese vier Ursachen zurückführen. Und, um ein wenig tiefer in die Materie einzutauchen: Psychische Erkrankungen führen zu den längsten Ausfallzeiten – da sind wir schnell bei 38 Krankheitstagen je Fall. Das ist schon eine Hausnummer!
Im Vergleich zu anderen Regionen in Bayern sieht es so aus, dass die Region Augsburg im Mittelfeld liegt mit 19,8 Krankheitstagen. Oberfranken schlägt mit 22,5 Tagen die höchste Fehlzeiten auf die Waage. Unterfranken kommt mit 22,3 Tagen auch nicht besser weg. Am anderen Ende der Skala, in Oberbayern, sind es nur 17 Tage. Es ist schon spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Zahlen in den verschiedenen Regionen sind – irgendwie wie ein Wettbewerb, bei dem am Ende niemand wirklich gewinnen kann.
Ein kleiner Überblick über die bayerische Gesundheit
Was Bayern insgesamt betrifft, so ist der Krankenstand 2025 leicht gesunken. Mit 19,2 Tagen liegt Bayern unter dem Bundesdurchschnitt von 22,1 Tagen und hat damit den zweitniedrigsten Krankenstand unter den ausgewerteten BKK-Versicherten. Nur Baden-Württemberg kann sich noch besser präsentieren. Ein Lichtblick für die bayerischen Arbeitnehmer!
Es bleibt zu hoffen, dass die Zahlen weiterhin im positiven Sinne schwanken, und dass die Menschen in der Region mehr Zeit für Gesundheit und Wohlbefinden finden. Denn ganz ehrlich: Ein bisschen weniger Stress und mehr Zeit für sich selbst tun jedem gut. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja bald eine Welle an positiven Gesundheitsprojekten, die das ganze noch besser machen. Wir sind gespannt!
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