Ein bedeutender Wandel im Caritasverband Dillingen hat sich am vergangenen Abend bei der Mitgliederversammlung vollzogen. Hier standen nicht nur der Haushaltsabschluss von 2025 und der Haushaltsplan für 2026 zur Debatte, sondern auch die Neuwahlen von Vorstand und Caritasrat. Die Versammlung war geprägt von Dankbarkeit und Wertschätzung für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren.

Stephan Wolk, der über acht Jahre hinweg den Vorsitz innehatte, wurde feierlich verabschiedet. Wolk verzichtete aus persönlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur. „In seiner Amtszeit wurden wichtige Meilensteine gesetzt“, heißt es in einem Bericht der Augsburger Allgemeinen. Dazu gehören unter anderem die Planung und der Bau des neuen Caritaszentrums sowie der Wechsel in der Geschäftsführung. Besonders erwähnenswert ist auch die Gründung des Betreuungsvereins, die unter seiner Ägide realisiert wurde.

Neuer Vorsitzender und frische Gesichter im Führungsteam

Willy Lehmeier wurde einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Lehmeier bringt langjährige Erfahrung und ein gutes Händchen für die Themen der Caritas mit. Seine Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Alexander Böse reicht bereits über ein Jahrzehnt zurück, was für eine vertrauensvolle Basis sorgt.

„Ich freue mich auf die Herausforderung“, erklärte der frisch gewählte Vorsitzende. Unterstützung erhält Lehmeier von Markus Müller, der sich ebenfalls bereit erklärte, Verantwortung zu übernehmen. Müller ist seit Mai 2026 1. weiterer Stellvertreter des Landrates und wird seine Erfahrungen sicherlich gewinnbringend einbringen.

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Franz Baumgartner behält sein Amt als 2. Vorsitzender und Georg Steinmetz wurde erneut als geistlicher Beistand in den erweiterten Vorstand entsandt. Josef Eder, Sr. Antonia Stegmiller und Gerhard Tiefenbacher wurden einstimmig wiedergewählt. Dies zeigt das Vertrauen, das die Mitglieder in die Kompetenzen der gewählten Personen setzen. Der Abend schloss mit einer Aufbruchsstimmung, die Hoffnung auf eine positive Entwicklung des Caritasverbands und den geplanten Projekten in der Region nährte.

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