Am 3. Mai 2026, einem strahlenden Sonntagnachmittag, kam es in Dachau zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwischen dem 1. FC Kollbach und ASV Dachau II. Die Zuschauer waren fest entschlossen, sich ein packendes Duell anzusehen, doch der Platz war zu Beginn nicht gerade ein Fußballparadies. Auf dem holprigen Rasen taten sich die Spieler schwer – die ersten Minuten waren geprägt von einer gewissen Nervosität und wenig Torraumszenen. Ein bisschen frustrierend, wenn man bedenkt, dass die Aufstiegsambitionen der Kollbacher auf dem Spiel standen.
Die erste Halbzeit verlief dann auch nicht ganz nach dem Geschmack der Kollbacher, die sich von ASV Dachau II, die in der 36. Minute durch Kilian Knöferl in Führung gingen, überrumpeln ließen. Im Moment der größten Unsicherheit vergaben die Dachauer kurz nach der Halbzeit eine große Chance, was sich als Wendepunkt herausstellen sollte. Simon Stadler, der für Kollbach auf dem Platz stand, erzielte im Gegenzug das 1:1. Da war es plötzlich wie ein Schalter, der umgelegt wurde.
Ein furioser Auftritt in der zweiten Halbzeit
Nach dieser Wendung kam der 1. FC Kollbach richtig in Schwung. Leonhard Schmid schnürte in der 61. Minute das nächste Tor, und die Anspannung im Team schien wie weggeblasen. David Peschke war dann gleich zweimal zur Stelle – in der 63. und 84. Minute baute er die Führung auf 4:1 aus. Ein wahrhaftiger Triumph für die Kollbacher, die damit ihre Aufstiegsambitionen zur Kreisklasse unter Beweis stellten. Spielertrainer Robert Friedrich betonte, dass sein Team alles gegeben habe, und das hat sich ausgezahlt. Nach den letzten beiden Spielzeiten auf Rang drei ist das jetzt endlich der Schritt Richtung Aufstieg!
Auf der anderen Seite war ASV-Coach Patrick Belitz, trotz der bisherigen Saisonleistungen, sichtlich enttäuscht über das Ergebnis und die Leistung in der zweiten Halbzeit. Sein Ziel, die Relegation zu erreichen, scheint nach dieser Niederlage etwas in Gefahr. Dennoch zeigte er sich zufrieden mit den bisherigen Leistungen seiner Mannschaft in der Saison.
Ein Rückblick und ein Ausblick
Vor dem Spiel hatte FC-Vorstandsmitglied Anton Steger noch das Trainerteam und die gesamte Mannschaft gelobt, was sicher der Moral gutgetan hat. Ein bewegender Moment war die Erwähnung des verstorbenen Trainers Josef „Eisi“ Strohmeier, der in den Herzen vieler Spieler und Fans weiterlebt.
Neuzugänge für die kommende Saison sind noch nicht in Sicht, aber die Vorfreude auf die nächsten Spiele ist groß. Der 1. FC Kollbach hat sich in dieser Saison stark präsentiert und scheint bereit, die Herausforderungen, die auf sie zukommen, mit voller Kraft anzugehen.
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