In der altenhrwürdigen Kirche Heilig Kreuz in Dachau-Ost fand am 12. Mai 2026 ein ganz besonderes Konzert statt. Die Chorgemeinschaft Dachau begeisterte mit ihrem Auftritt, bei dem das angesagte Werk „Misa Tango“ von Martin Palmeri im Mittelpunkt stand. Diese musikalische Fusion aus Kirchenmusik und Tango zog zahlreiche Besucher an, die gespannt auf die Darbietungen warteten.

Die Veranstaltung begann mit der Eröffnung durch die eindrucksvolle Komposition „Cantique de Jean Racine“ von Gabriel Fauré, die den Zuhörern bereits eine erste Kostprobe der musikalischen Vielfalt bot. Merkur berichtet, dass die Pianistin Alina Voiler im Anschluss mit der Darbietung von „Rêverie“ von Claude Debussy für einen stimmungsvollen Übergang sorgte, bevor es zum Tango überging. Von Chorgemeinschaft Dachau wird hervorgehoben, dass Simon Japha am Akkordeon das Stück „Café 1930“ aus „L’Histoire du Tango“ von Astor Piazzolla präsentierte, was einen authentischen Tango-Flair verlieh.

Einzigartiges Erlebnis mit Misa Tango

Die Hauptattraktion des Abends, die „Misa Tango“, ist eine stilvolle Kombination traditioneller Chor- und Orchesterklänge mit dem leidenschaftlichen Tango Nuevo. Dabei erforderten die ungewohnten Rhythmen besondere Herausforderungen für die Sängerinnen und Sänger. Dies blieb jedoch während der Aufführung verborgen, da die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Michael Meyer glänzend performte. Merkur hebt hervor, dass Mezzosopranistin Theresa Holzhauser dabei eine herausragende Rolle spielte und das Publikum in ihren Bann zog.

Der Pfarrer der Gemeinde, Dr. Benjamin Gnan, hielt eine Begrüßungsrede, in der er die Verbindung zwischen der leidenschaftlichen Tango-Musik und den liturgischen Texten der Misa hervorhob. Diese Verbindung, die in der Misa Tango aufblüht, stellt eine Brücke zwischen dem Sakralen und dem Weltlichen dar, ein Ansatz, der in der Musikgeschichte lange umstritten war.

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Details zum Konzert

Die Veranstaltung war bereits im Vorfeld gut gebucht. So berichtete die Chorgemeinschaft Dachau über die Möglichkeit, Karten im Vorverkauf zu erwerben, während die Restkarten an der Abendkasse zur Verfügung standen. Der Eintrittspreis war fair gestaltet: 28 Euro für ein Fair-Price-Ticket und 18 Euro für ein Social-Price-Ticket, um auch Besuchern mit weniger finanziellen Mitteln die Teilnahme zu ermöglichen.

Mit einem eindrucksvollen Abschluss und der Zugabe „En Sueños“ von Luis Brighenti ging ein Abend zu Ende, der für viele Anwesenden ein unvergessliches Erlebnis war. Die Kombination aus Kirchenmusik und Tango wird sicherlich noch lange in den Köpfen und Herzen der Zuhörer nachklingen.