Am 8. Mai 2026 versammelten sich in Dachau mehr als 500 Trauergäste, um von Anton „Done“ Limmer Abschied zu nehmen. Der unerwartete Tod des 48-Jährigen hat nicht nur seine Familie, sondern auch seine Freunde und Kameraden der Feuerwehr tief getroffen. In der Pfarrkirche St. Jakob, wo die Trauerfeier stattfand, wurde der Verlust spürbar. Pastoralreferent Alexander Daniel sprach in bewegenden Worten über die Trauer und die Lücke, die Limmer hinterlässt. „Sein Engagement und seine Hilfsbereitschaft waren einzigartig“, sagte er und viele im Publikum nickten zustimmend.
Anton Limmer war nicht einfach nur ein Gerätewart der Dachauer Feuerwehr. Er trat 1999 als ehrenamtlicher Helfer ein und absolvierte mit beeindruckender Schnelligkeit alle erforderlichen Ausbildungen, um Maschinist zu werden. Sein liebevoller Umgang mit den Herausforderungen des Feuerwehrdienstes und sein unermüdlicher Einsatz waren für viele ein Vorbild. Seit 2008 war er hauptberuflich Gerätewart und der erste Ansprechpartner für die Feuerwehren im Landkreis. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie viele Menschen durch sein Wirken Unterstützung und Hilfe erfahren haben.
Ein unvergesslicher Abschied
Der Abschied war nicht nur durch Trauer geprägt. Bei der Beisetzung erklang der kraftvolle AC/DC-Song „Hells Bells“, der Limmers Lebensfreude und seinen unkonventionellen Charakter widerspiegelte. In der Kirche ertönten die bewegenden Melodien von Leonard Cohens „Hallelujah“ und „Don’t Cry“ von Guns N’ Roses. Manch einer hatte Tränen in den Augen, andere summten mit, als die Musik durch die Wände der Kirche hallte. Es war ein Abschied, der die vielen Facetten seines Lebens würdigte.
Florian Reiter, der Vorsitzende der Dachauer Feuerwehr, wies in seiner Rede auf die immense Lücke hin, die Limmer hinterlässt. „Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, versprach er, und es war klar, dass viele der Anwesenden dieses Versprechen auch tief im Herzen trugen. Anton Limmer war nicht nur ein Feuerwehrmann, er war ein Mensch, der mit beiden Beinen im Leben stand – ob beim Fußballspielen, beim Tennis oder beim Skifahren. Seine Leidenschaft für die Musik, die oft die Abende mit Freunden prägte, wird ebenfalls in Erinnerung bleiben.
In Zeiten wie diesen wird einem bewusst, wie wertvoll die Gemeinschaft ist. In Dachau, wo jeder jeden kennt, hinterlässt Anton „Done“ Limmer nicht nur eine Trauer, sondern auch einen starken Zusammenhalt unter seinen Kameraden. Die Feuerwehr wird weiter bestehen, aber die Erinnerung an Limmer wird immer Teil ihrer Geschichte sein. Sein Engagement, seine Hilfsbereitschaft und seine Freude am Leben bleiben in den Herzen der Menschen, die ihn kannten. Und so wird sein Geist durch die Straßen von Dachau weiterleben – vielleicht sogar mit einem musikalischen Gruß im Hintergrund.