Dachau wird zum Hotspot der Elektromobilität: MAN und Fryte revolutionieren die Ladeinfrastruktur für Lkw
Heute ist der 22.06.2026, und in Dachau tut sich einiges im Bereich der Elektromobilität. MAN, der renommierte Hersteller von Nutzfahrzeugen, geht in die Offensive und hat zusammen mit dem Startup Fryte ein spannendes Pilotprojekt ins Leben gerufen. Im Fokus steht die effiziente Aufladung von Elektro-Lkw. Diese Initiative ist besonders für Speditionen von Interesse, die MAN mit Bauteilen versorgen. Man könnte sagen, hier entsteht eine neue Ära für die Transportlogistik!
Auf den Werksgeländen von MAN in Dachau, München und Nürnberg stehen nun reservierbare Lkw-Ladestationen zur Verfügung. Das Besondere daran? Transportdienstleister können über die innovative Fryte-Plattform Ladeslots in den Anlieferzonen ganz bequem reservieren. Ein wahrer Segen für die Planungssicherheit! Die ersten vier Transportdienstleister, die an diesem Pilotprojekt teilnehmen, sind Kloiber, Johann Dettendorfer Spedition, Jan de Rijk Logistics und Schachinger Logistik. Sie haben die Möglichkeit, Wartezeiten zu reduzieren und effizienter zu arbeiten. Genial, oder?
Technische Raffinessen und Buchungsregeln
Die technische Integration dieser Ladestationen erfolgt über das OCPI-Protokoll. Das sorgt dafür, dass die Ladestationen optimal mit der Fryte-Plattform verbunden sind. Wer sich jetzt fragt, wie das mit der Buchung läuft: Es gibt klare Regeln zu Öffnungszeiten, verfügbaren Ladefenstern und Flexibilitätsregeln. Auch die Authentifizierung und Abrechnung läuft über die Ladekarten von MAN Charge & Go. Maximilian Zähringer, der CEO von Fryte, hebt hervor, wie wichtig eine planbare Ladeinfrastruktur für den Einsatz von E-Trucks ist. Das klingt alles ziemlich vielversprechend!
Petra Sundström, die Managing Director bei TRATON Charging Solutions, hat ebenfalls etwas dazu zu sagen: Sie betont die Interoperabilität als Schlüssel zur Skalierung des elektrischen Nutzfahrzeugverkehrs. Das bedeutet, dass verschiedene Systeme problemlos zusammenarbeiten müssen, um den Fortschritt voranzutreiben. Die Idee, Zeitfenster an Ladestationen zu reservieren, ist zwar neu, hat aber in Pilotprojekten bereits erste Erfolge gefeiert.
Ein Blick in die Zukunft
Fryte ist zudem dabei, eine interoperable Reservierungs- und POI-Datendrehscheibe für Nutzfahrzeuge zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit mit Hubject, Bosch Road Services und SBRS könnte das Potenzial haben, die gesamte Branche auf das nächste Level zu heben. Ein starkes Netzwerk, das in der Zukunft immer wichtiger werden wird.
Die Entwicklung der Elektromobilität in der Logistik ist ein spannendes Thema, das uns alle betrifft. Immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, auf umweltfreundliche Technologien zu setzen. MAN und Fryte zeigen mit ihrem Pilotprojekt, dass es möglich ist, Innovation und Nachhaltigkeit zu vereinen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Reise weiter entfalten wird!
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