Heute ist der 20.06.2026, und während die Sonne über Dachau aufgeht, gibt es eine kleine, aber feine Diskussion in Welshofen. Die Kirchturmuhr an der Kirche St. Peter und Paul zeigt die römische Vier nicht wie gewohnt als „IV“, sondern als vier Striche – eine Entscheidung, die bei den Anwohnern für einige Irritation sorgt. Man könnte meinen, das sei ein kleiner Fehler, doch weit gefehlt! Diese Darstellung ist nicht nur eine Frage des Stils, sondern auch des historischen Erbes.

Die ästhetische Entscheidung, die vier Striche zu verwenden, wurde nicht einfach so in den Raum geworfen. Kirchenpfleger Josef Schmid hat betont, dass die Welshofener die Uhr schon seit Jahrzehnten so kennen und schätzen. Es gibt sogar einen praktischen Hintergrund: Diese Schreibweise sorgt für ein besseres symmetrisches Gleichgewicht zur VIII (8) und vereinfacht die Gießtechnik, da nur eine Gussform gebraucht wird. So wird das alte Handwerk der Uhrmacherei auf eine charmante Weise bewahrt.

Einblick in die Geschichte

Die Kirche St. Peter und Paul ist denkmalgeschützt, was bedeutet, dass Änderungen an der Uhr nicht einfach vorgenommen werden können. Das gibt der ganzen Sache eine zusätzliche Tiefe, oder? Man kann sich gut vorstellen, wie die alten Steinmetze und Handwerker bei der Gestaltung des Ziffernblatts gedacht haben. Ähnliche Zifferblätter finden sich übrigens auch bei anderen Kirchen, etwa beim Freiburger Dom oder in St. Peter und Paul in Oberroth. Diese Tradition zieht sich durch die Jahrhunderte und lässt die Gemeinde an ihrer Geschichte teilhaben.

Die Diskussion um die Uhr bringt die Menschen zusammen. Einige finden die vier Striche komisch, andere finden sie einfach nur schön. Das ist das Schöne an solchen Themen – sie bringen Leben in die Bude! Während man beim Warten auf den nächsten Gottesdienst oder beim Vorbeischlendern an der Kirche ins Gespräch kommt, wird die Uhr zum Mittelpunkt kleiner Geschichten und Anekdoten. Überall in der Gegend gibt es solche kleinen Besonderheiten, die uns miteinander verbinden.

VeloCore Medium

Ein wenig Humor kann nie schaden, und vielleicht ist das „IIII“ ja sogar ein Geheimtipp für das nächste Pubquiz. Wer hätte gedacht, dass die Darstellung der römischen Zahlen so viele Menschen bewegt? Man kann nur hoffen, dass die Uhr bei den nächsten Feierlichkeiten nicht als „kurioses Detail“ in Vergessenheit gerät. Schließlich ist sie nicht nur ein Zeitmesser, sondern auch ein Stück Identität für die Welshofener.

Für regionale Nachrichtenportale ist die lokale Relevanz und Auffindbarkeit von besonderer Bedeutung. Unser Website-System wurde daher technisch so optimiert, dass regionale Suchanfragen und lokale Strukturen optimal unterstützt werden – bei gleichzeitig hoher Performance und redaktioneller Flexibilität. Realisiert wurde das Projekt von Daniel Wom / VeloCore.