Heute ist der 20.05.2026 und das Wetter in Dachau könnte besser nicht sein – die Sonne strahlt, und die Menschen sind gut gelaunt. Ein Blick auf die Wirtschaftslandschaft des Landkreises zeigt, dass diese Stimmung nicht nur aus dem Wetter resultiert, sondern durch bemerkenswerte wirtschaftliche Entwicklungen untermauert wird. Zwei aktuelle Studien beleuchten die wirtschaftliche Stärke des Landkreises und bringen einige spannende Erkenntnisse ans Licht. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) gehört Dachau zu den 20 wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands. Da kann man auf jeden Fall stolz drauf sein!
Im IW-Regionalranking belegt Dachau den 12. Platz von insgesamt 400 Landkreisen und kreisfreien Städten. Das ist eine Verbesserung um zwei Plätze im Vergleich zu 2016! Aber nicht alles glänzt – in Bezug auf das Tempo der Veränderung landet die Region auf Platz 362, was zeigt, dass hier noch Luft nach oben ist. Die Nachbarn – der Landkreis München und die Stadt München – halten sich 2026 unangefochten auf den ersten beiden Plätzen im Niveauranking. Trotzdem ist es beeindruckend zu sehen, dass elf der 20 stärksten Regionen in Deutschland in Bayern liegen. Die hohe Steuerkraft, die niedrige Arbeitslosigkeit und der große Pool an hochqualifizierten Fachkräften tragen dazu bei, dass Bayern so stark ist.
Exportstärke und Bruttowertschöpfung
Ein weiteres interessantes Ergebnis der Prognos-Studie zur Exportorientierung ist die Exportrelevanz des Landkreises Dachau, die bei 14% liegt. Zum Vergleich: Ingolstadt hat eine Exportabhängigkeit von 47% und Dingolfing von 38%. Das klingt erst mal gut, doch wirft eine hohe Exportquote auch Risiken auf, besonders für die Automobilindustrie. Dennoch ist die wirtschaftliche Leistung im Landkreis beeindruckend – im Jahr 2024 haben über 65.000 Erwerbstätige eine Bruttowertschöpfung von 5,294 Milliarden Euro erwirtschaftet. Diese Zahl umfasst diverse Sektoren, darunter das verarbeitende Gewerbe, Handel, Gastronomie, Tourismus, Handwerk und Dienstleistungen. Da wird einem schon ganz schwindelig, wenn man darüber nachdenkt!
Besonders bemerkenswert ist auch die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis, die zwischen 2018 und 2023 um 7,9 Prozent auf über 46.300 Personen angestiegen ist. Mit über 13.000 Beschäftigten in öffentlichen und privaten Dienstleistern zeigt sich, dass nicht nur die Industrie, sondern auch der Dienstleistungssektor floriert. Und die Zahlen sprechen für sich: Die Bruttowertschöpfung stieg zwischen 2016 und 2021 um 19,8 Prozent – von rund 3,7 auf über 4,4 Milliarden Euro. Das sind eindrucksvolle Wachstumsraten, die Hoffnung auf eine weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung wecken.
Ein Blick in die Zukunft
Die Steuereinnahmen aus Gewerbe- und Einkommensteuer im Jahr 2024 betrugen für Dachau 130 Millionen Euro – das klingt erst einmal nach einer Menge Geld! Zum Vergleich: Der Landkreis München kassierte 731 Millionen Euro, und Fürstenfeldbruck kam auf 175 Millionen Euro. Klar, München ist München, aber Dachau zeigt, dass auch in kleineren Regionen viel Potenzial steckt. Die Exportrelevanz für Bayern insgesamt liegt bei rund 18%, und etwa 1,4 Millionen Erwerbstätige sind in exportbezogenen Tätigkeiten beschäftigt. Damit wird deutlich, dass die bayerische Wirtschaft stark exportorientiert ist, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt.
Es bleibt spannend, wie sich die Wirtschaft im Landkreis Dachau weiter entwickeln wird. Mit einer soliden Basis und einem engagierten Arbeitsmarkt könnte die Region in den kommenden Jahren noch weiter aufblühen. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt!