Heute ist der 28.06.2026, und in Dachau, dieser charmanten Stadt, die nur einen Steinwurf von München entfernt liegt, tut sich einiges im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs. Wenn man durch die Straßen schlendert, sieht man sie überall: die Stadtbusse. Besonders die Linie 720 hat sich zu einem echten Liebling der Dachauer entwickelt. Mit über 3700 Fahrgästen werktags – das ist eine Ansage! Und auch die Regionalbuslinie 710 kann sich nicht beklagen. Fast ebenso viele Nutzer strömen täglich zu ihren Haltestellen. Die Zahlen, die Peter Sigmund, Chef-Verkehrsplaner im Landratsamt, im Umwelt-, Verkehrs- und Kreisausschuss präsentiert hat, zeigen eine bombastische Auslastung. Klar, dass das die Verantwortlichen freut!

Mit einem automatischen Fahrgastzählsystem (AFZS) ausgestattet, liefern die Busse objektive Daten zur Auslastung – eine feine Sache, die das Verkehrsmanagement spürbar verbessert. Man könnte fast sagen, dass die Beliebtheit der Busse nicht zuletzt auf die Unpünktlichkeit der S-Bahn zurückzuführen ist. Schließlich ist das Warten auf den Zug nicht unbedingt die schönste Art, Zeit zu verbringen. Aber keine Sorge, das 365-Euro- und Deutschlandticket haben die Nutzung des ÖPNV enorm vereinfacht und auch verbilligt. Es ist doch schön, wenn man nicht ständig in der Hosentasche nach Kleingeld kramen muss!

Ein Blick auf die Zahlen

Schaut man sich die durchschnittliche Auslastung der Linie 720 an, kommt man auf 37,3 Fahrgäste pro Fahrt. Auch am Wochenende sind die Busse gefragt: 2060 Fahrgäste am Samstag und 759 am Sonntag – das spricht für sich! Und die Regionalbuslinie 710 hat seit dem Fahrplanwechsel 2022 von einem 40- auf einen 20-Minuten-Takt umgestellt. 106 Fahrten täglich und damit 3687 Fahrgäste, die im Schnitt 34,78 Personen pro Fahrt zählen – das sind doch tolle Zahlen für den öffentlichen Nahverkehr.

Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein. Landrat Stefan Löwl hat eindringlich gewarnt, dass wir im ÖPNV nicht zu übermütig werden sollten, denn die finanziellen und personellen Mittel sind begrenzt. Einsparungen oder gar Linienkürzungen müssen mit Bedacht vorgenommen werden. Dennoch gibt es Lichtblicke: Die Einführung des Zehn-Minuten-Takts für die Stadtbuslinien wird als voller Erfolg gewertet. Die Bürger scheinen die Verbesserungen zu schätzen!

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Die Zukunft des ÖPNV in Dachau

Ein spannendes Thema sind die zukünftigen Lösungen, die in der Luft liegen. Autonom fahrende Kleinbusse könnten in den nächsten Jahren das Bild des Nahverkehrs verändern. Aber bis es soweit ist, wird noch einige Zeit ins Land gehen. Ganz groß im Kommen ist auch die langfristige Planung für eine Tram-Verbindung nach München, die bereits von der Landeshauptstadt angestoßen wurde. Solche Projekte könnten den ÖPNV in der Region noch attraktiver machen. Der Blick in die Zukunft ist also nicht nur rosig, sondern auch voller Möglichkeiten.

Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass der ÖPNV in Dachau auf einem guten Weg ist. Die Menschen nutzen die Busse, und das nicht nur, weil das Ticket günstig ist. Es ist ein Stück Lebensqualität, das sich hier auf den Straßen abspielt. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Zügel weiterhin so geschickt in der Hand halten – und vielleicht kommt ja bald noch mehr Schwung in die Sache. Bis dahin bleiben die Fahrgäste auf den Stadtbuslinien und Regionalbussen, und das ist auch gut so!

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