Altomünster eröffnet strahlendes Zuhause für Senioren und Familien
Am vergangenen Wochenende erlebte Altomünster eine festliche Einweihung, die man nicht so schnell vergessen wird. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neue Seniorentagesstätte am Brechfeld eröffnet – ein Projekt, das nicht nur die Herzen der Anwesenden erwärmte, sondern auch einen wichtigen Schritt in die Zukunft darstellt. Bürgermeister Michael Reiter begrüßte zahlreiche Gäste, darunter Architekten, Baufirmen und Vertreter des BRK. Die Freude war groß, und die Stimmung heiter, als die ersten Tagespflegeplätze und geförderten Wohnungen feierlich eingeweiht wurden.
Insgesamt 24 Tagespflegeplätze und zehn geförderte Wohnungen wurden geschaffen, die in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Landkreis Dachau (WLD) realisiert wurden. Pfarrer Ulrich Leser würdigte die Einrichtung als eine „Stätte des Lichts“, die nicht nur Senioren, sondern auch deren Angehörige unterstützen soll. Die Tagespflegeplätze sind dabei ein ganz besonderes Angebot. Sie sollen pflegende Angehörige entlasten, was in Anbetracht der demografischen Entwicklung dringend notwendig ist.
Ein Projekt von hoher Bedeutung
Mit einem Gesamtvolumen von 4,2 Millionen Euro ist dieses Bauvorhaben ein echter Glücksfall für die Gemeinde. Bürgermeister Reiter bezeichnete das Projekt als „innovatives Vorzeigeprojekt“. Die Baukosten sind zwar gestiegen, aber durch Fördermittel und eine Bauherrengemeinschaft konnten fünf Wohnungen als bezahlbarer Wohnraum und fünf Sozialwohnungen geschaffen werden. So bleibt Altomünster ein lebenswerter Ort für alle Generationen.
Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zum BRK-Pflegeheim, dem BRK-Kindergarten und der Krippe „Regenbogen“. Ein idealer Standort, der die Vorteile der Nachbarschaft für Familien und Senioren optimal kombiniert. WLD-Chef Stefan Reith lobte die Lage des Neubaus und die positive Wirkung, die er auf die Gemeinde haben wird. Die Bauweise ist umweltfreundlich, in Holzhybrid-Bauweise mit Dachbegrünung und lichtdurchfluteten Räumen, was nicht nur ökologisch, sondern auch ästhetisch ansprechend ist.
Um das Projekt zu realisieren, wurden lokale Betriebe beauftragt, darunter der Architekt Josef Obesser aus Wollomoos und die Bauunternehmung Roland Schweiger aus Altomünster. Der Spatenstich wurde mit Spannung erwartet und die ersten Pläne wurden bereits im Juni 2020 erstellt. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 geplant – ein Datum, auf das die Gemeinde gespannt hinfiebert.
Bernhard Seidenath, BRK-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter, betonte die Notwendigkeit solcher Einrichtungen angesichts der Herausforderungen durch die demografische Entwicklung. Er sprach von der Entlastung pflegender Angehöriger und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum als drängenden Herausforderungen, die mit diesem Projekt angegangen werden. Michael Schäfer, der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer, dankte der Gemeinde für die enge Zusammenarbeit und die Unterstützung.
Das Areal wird als generationsübergreifendes „Rotkreuz-Viertel“ beschrieben, das eine ideale Grundlage für eine Gemeinschaft bietet, in der Jung und Alt voneinander lernen und profitieren können. Das neue RotKreuzShop, die Kita und die ehrenamtliche Bereitschaft sind zusätzliche Standortfaktoren, die Altomünster zukunftssicher machen. Es bleibt zu hoffen, dass die Einrichtung nicht nur ein Ort der Pflege, sondern auch ein Platz der Begegnung und des Austauschs wird. Bleibt nur zu sagen: Auf eine strahlende Zukunft!


