In Altomünster hat sich jetzt ein neues Zuhause für pflegebedürftige Senioren eröffnet. Die feierliche Einweihung der *Seniorentagesstätte* fand bei strahlendem Sonnenschein am Brechfeld, in unmittelbarer Nähe zu den BRK-Kindertagesstätten, statt. Die Einrichtung bietet nicht nur 24 Tagespflegeplätze, sondern auch zehn geförderte Wohnungen, die in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Landkreis Dachau (WLD) realisiert wurden.

Der Bürgermeister Michael Reiter hieß zahlreiche Gäste willkommen, darunter Architekten, Baufirmen und Vertreter des BRK. Wie Merkur berichtet, bezeichnete der evangelische Pfarrer Ulrich Leser die neue Einrichtung als „Stätte des Lichts“. Diese Bezeichnung spiegelt die Bedeutung wider, die die Tagespflege für viele Familien in der Gemeinde hat. Schließlich soll die Einrichtung dazu beitragen, pflegende Angehörige zu entlasten, eine Notwendigkeit, die der BRK-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath aufgrund der demographischen Entwicklung hervorhob.

Herausforderungen und Unterstützung

Das gesamte Projekt hat ein Volumen von 4,2 Millionen Euro, wobei die Gemeinde Unterstützung in Höhe von 550.000 Euro aus dem bayerischen Förderprogramm „PflegeSoNah“ erhalten hat. In seiner Ansprache hob Reiter die Herausforderungen hervor, die bei der Einhaltung von Fördervorgaben und den gestiegenen Baukosten entstanden sind. Trotz dieser Hürden ist es gelungen, diese wichtige Einrichtung für die Gemeinde zu schaffen.

WLD-Chef Stefan Reith betonte die vorteilhafte Lage des Neubaus für Familien und Senioren. Der Bau soll ein Anlaufpunkt für viele werden und positive Auswirkungen auf die Lebensqualität in Altomünster haben. Reith dankte auch der Regierung von Oberbayern sowie der Firma Schweiger für ihre Unterstützung während des gesamten Prozesses. So haben alle Beteiligten ein gutes Händchen bewiesen, um diese wertvolle Einrichtung zu realisieren und das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt zu stärken.

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Die Eröffnung der Seniorentagesstätte ist ein wichtiger Schritt für Altomünster, um den wachsenden Bedürfnissen der älteren Generation gerecht zu werden. Hier wird Platz für Begegnung und Unterstützung geschaffen, und das ist genau das, was in der heutigen Zeit gebraucht wird.